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Ohne die Infrastruktur geht’s nicht

APC by Schneider Electric gibt Tipps für sicheres Storage

München - 06. December 2011

München, 6. Dezember 2011 - Unternehmen greifen zur Sicherung unkritischer Daten zunehmend auf die Dienste von Storage-Providern zurück. Angesichts eines Datenvolumens, das sich laut IDC-Studie alle zwei Jahre verdoppelt, ist das ein logischer Schritt. Der Wunsch, steigende Kosten für Speicherkapazitäten im eigenen Unternehmen zu senken, sorgt im Netzwerkbereich für mächtigen Wirbel. Dabei gibt es für Service-Provider einiges zu beachten: Die Infrastruktur sollte sicher und energieeffizient sein. Nur so ist ein wirtschaftlicher Betrieb möglich, der die Hochverfügbarkeit der gespeicherten Kundendaten garantiert.

Einige wichtige Schritte bei der Konzeption der Infrastruktur helfen weiter. APC by Schneider Electric gibt die entsprechenden Tipps:

USV-Systeme mit hohem Wirkungsgrad
USV-Systeme sind für einen sicheren Betrieb der IT unverzichtbar. Stromausfälle und Überspannungsspitzen beeinträchtigen nicht nur die Langlebigkeit von Servern, sondern führen unter Umständen auch zum Ausfall der Storage-Services. Können Kunden dann nicht auf ihre gespeicherten Daten zugreifen, werden Service-Level-Agreements nicht eingehalten und es sind schnell Schadensersatzansprüche fällig. Daneben bieten moderne USV-Systeme gegenüber älteren Anlagen die Möglichkeit, Energie zu sparen, denn sie erreichen im Normalbetrieb mit der höchsten USV-Klassifizierung VFI-SS-111 gemäß EN62040-3 einen Wirkungsgrad von bis zu 97 Prozent. Die Verluste der zugeführten Energie sind damit äußerst gering. Das garantiert vor allem mittel- und langfristig niedrige Kosten bei Betrieb und Kühlung der Infrastruktur.

Implementierung einer Warmgangeinhausung
Der Bereich Kühlung bietet im Rechenzentrum die größten Energieeinsparpotenziale. Voraussetzung ist, dass warme und kalte Bereiche getrennt werden. Hier hilft der Aufbau der IT-Schränke mit einer Warmgangeinhausung. Dabei sammelt sich die Abwärme in der Einhausung und wird von dort gezielt durch Warmluftführungssysteme oder InRow-Klimageräte abgeführt. Idealerweise beträgt die Luftansaugtemperatur der IT-Geräte bis zu 25 Grad Celsius und wird nicht mehr auf 20 Grad heruntergekühlt. Das spart zusätzliche Energie. Gegenüber den Risiken der direkten freien Kühlung bietet die indirekte freie Kühlung größere Vorteile. Denn mit wassergekühlten Klimageräten kann das Rechenzentrum an mindestens 180 Tagen im Jahr gekühlt werden, ohne das energieintensive Kompressoren in Betrieb genommen werden müssen.

Software-Unterstützung beim Rechenzentrumsmanagement
Generell gilt: Alle Infrastrukturkomponenten sollten was Anzahl und Leistung betrifft an den tatsächlichen Bedarf angepasst sein, um Strom zu sparen. Dennoch müssen Rechenzentrumsbetreiber jederzeit über Energiebedarf und Auslastungszustände ihrer versorgenden Infrastruktur Bescheid wissen. Nur so können sie Energiefresser identifizieren und die Stromversorgung entsprechend dem Betrieb anpassen. Eine Software für das Rechenzentrums-Monitoring ist die Grundvoraussetzung. Lösungen wie StruxureWare for Data Centers von Schneider Electric messen über Sensoren beispielsweise die Klimaparameter und zeigen den PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) der IT-Infrastruktur in Echtzeit an. Außerdem erhöhen sie die Betriebssicherheit: Denn sie migrieren in Kombination mit Virtualisierungssoftware virtuelle Maschinen sofort auf andere Server, sollte der physikalische Host gefährdet sein.

Einsatz von Rack PDUs
Moderne Rack PDUs haben eine aktive Messsensorik mit lokaler Anzeige sowie Fernübertragung der Messwerte für Spannung, Strom, Leistung und Energieaufnahme per Netzwerk. An sie können Temperatur- und Luftfeuchtesensoren angeschlossen sowie benutzerdefinierte Alarmschwellenwerte eingerichtet werden. Dieses Echtzeitmonitoring ermöglicht Betreibern stets den vollständigen Überblick über die Auslastung und die Umgebungsparameter. So werden IT-Ausfälle verhindert, wenn an kritischen Stellen Überlastungen oder Überhitzungen drohen sollten.

Multimedia

APC Rack PDUScreenshot StruxureWare for Data CentersAPC Warmgang

Über das Unternehmen

Über APC
APC by Schneider Electric, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Critical Power & Cooling Services bietet Kunden aus Industrie, Großunternehmen sowie mittelständische Unternehmen und dem Privatbereich leistungsstarke Software und Systeme für IT- und Prozessanwendungen. Hierzu zählen Produkte für Büros, Heimanwender, Rechenzentren und den Industriebereich. Durch die Stärke, Erfahrung und das breite Netzwerk von Schneider Electric’s Critical Power & Cooling Services, liefert APC über den gesamten Lebenszyklus hinweg exakt geplante sowie einwandfrei installierte und gewartete Lösungen. Mit seiner beispiellosen Innovationsverpflichtung bietet APC wegweisende und energieeffiziente Systeme für kritische Technologien und industrielle Anwendungen. 2007 haben sich APC und MGE UPS Systems zum Bereich Critical Power & Cooling Services von Schneider Electric zusammengeschlossen, der im Jahr 2010 weltweit einen Umsatz in Höhe von 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftete. Zu den Produkten des Unternehmens gehören Lösungen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) sowie Präzisionskühlungs-Geräte, Racksysteme, Sicherheits- und Überwachungssoftware für die physikalische Infrastruktur sowie Design- und Datencenter- Managementsoftware (DCIM). Mit mehr als 110.000 Beschäftigten und Geschäftsverbindungen in 100 Ländern erzielte Schneider Electric 2010 einen Jahresumsatz von 19,6 Milliarden Euro.

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