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SCHWEIZ: WELTWEITE AVANADE-UMFRAGE: CLOUD COMPUTING WANDELT SICH VOM TRENDBEGRIFF ZUR POPULÄREN UNTERNEHMENSSTRATEGIE

Vergleich zur Januar-Studie: 320-prozentiger Anstieg geplanter oder getesteter Cloud Computing-Projekte / Schweizer Unternehmen grössere Bedenken um Schutz der Privatsphäre als Unternehmen in anderen Ländern / 70 Prozent der Schweizer Unternehmen wollen vermehrt SaaS einsetzen

Zürich - 22. October 2009

Setzen Schweizer Unternehmen auf Cloud Computing, hat dies zumeist finanzielle und keine strategischen Gründe: In einer aktuellen Studie von Avanade, einem Anbieter von Business Technology-Services, haben jetzt 80 Prozent der Befragten aus Schweizer Unternehmen angegeben, dass sie das neue IT-Konzept als eine Möglichkeit sehen würden, um Kosten zu sparen. Von den Firmen der Alpenrepublik, die bislang noch nicht Cloud Computing nutzen, begründeten 60 Prozent dies mit Bedenken hinsichtlich eines fehlenden Schutzes der Privatsphäre. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der weltweiten Studie: Die Zahl der Unternehmen, die Cloud Computing derzeit planen oder bereits testen, ist den vergangenen Monaten stark gestiegen. Cloud Computing ist – so ein Fazit der Avanade-Studie – demnach nicht länger ein Trendbegriff, mit dem viele Unternehmen nichts anzufangen wissen. Seit der letzten Umfrage im Januar 2009 ist die Anzahl der Befragten, die angaben, sich konkret mit dem neuen Konzept zu befassen, um mehr als 320 Prozent gestiegen. Die Avanade-Untersuchung beweist erstmals eine wachsende weltweite Akzeptanz von Cloud Computing in Unternehmen. Trotz Wirtschaftskrise investieren momentan ausserdem 40 Prozent der globalen Firmen vermehrt in neue Technologien. In der Schweiz tun dies sogar 50 Prozent der Befragten.

Die Avanade-Studie ist die zweite grosse Umfrage, die sich mit dem Einsatz von Cloud Computing beschäftigt. Befragt wurden hierfür mehr als 500 Führungskräfte und IT-Entscheidungsträger aus 16 Ländern. In der ersten Studie hatte vor acht Monaten die Mehrheit der Befragten (61 Prozent) noch angegeben, kein Cloud Computing-Systeme einzusetzen. Diese Zahl ist nun stark gesunken. Andere Ergebnisse der September-Untersuchung zeigen: 

  • Die Zahl der internationalen Unternehmen, die keine Cloud Computing-Projekte planen, ist von 54 Prozent auf 37 Prozent gesunken. In der Schweiz ist der Unterschied noch extremer: Hier ist die Zahl von 86 Prozent auf 40 Prozent gefallen.
  • Mehr als 70 Prozent der weltweiten Firmen geben an, dass die wirtschaftliche Lage ihnen entweder geholfen (13 Prozent) oder keinerlei Auswirkungen auf ihre Bemühungen gehabt habe, Cloud Computing zu implementieren. Unter den Schweizer Befragten sagten sogar 80 Prozent, dass die Rezession ihr Handeln in keinster Weise beeinflusst habe.
  • Mehr als die Hälfte der Befragten entscheiden sich zudem für eine Kombination Cloud-basierter und interner IT-Systeme (On-Premises). Es gibt einen deutlichen Trend zum Einsatz dieser hybriden Cloud-Systeme, da sich Unternehmen dem Konzept vermehrt öffnen. 40 Prozent der Schweizer Befragten erklärten, dass sie sowohl Cloud-basierte als auch In-Haus-Technologien einsetzten.

57 Prozent aller Befragten sehen Cloud Computing zudem als strategische Investition, 43 Prozent betrachten es als Möglichkeit, Kosten zu sparen. In der Schweiz sind es wie bereits erwähnt sogar 80 Prozent.

„Der Umstieg auf Cloud Computing ist für die meisten Unternehmen ein grosser Schritt, der mit vielen Überlegungen verbunden ist“, kommentiert Tyson Hartman, Chief Technology Officer bei Avanade. „Dies ist jedoch keine Alles-oder-Nichts-Entscheidung. Es gibt viele Facetten und individuelle Anpassungen für jedes Unternehmen.“

Auch Sicherheitsaspekte bereiten Unternehmen oftmals Sorgen, wenn sie sich mit dem Thema Cloud Computing beschäftigen. Sowohl unter allen Befragten als auch unter den Schweizer Befragten äusserten 40 Prozent Sicherheitsbedenken. Die Schweizer Unternehmen trauen ihrem Service Provider jedoch noch weniger als die internationalen Firmen gesamt. Während 40 Prozent der Firmen in der Schweiz mangelndes Vertrauen zum Service Provider als Grund angaben, warum sie bislang kein Cloud Computing einsetzten, waren es weltweit nur 23 Prozent. Bereits 35 Prozent der internationalen Befragten haben darüber hinaus einen Ausfall vonseiten des Service Providers erfahren. Von denjenigen, die Software-as-a-Service (SaaS) einsetzen, haben bereits mehr als 30 Prozent einen Ausfall erlebt, der mehr als zehn Stunden dauerte, und der ihnen mehr als einen Arbeitstag gekostet hat. Von den Schweizer Befragten gaben sogar 40 Prozent an, dass ihnen ein Zehn-Stunden-und-mehr-Ausfall widerfahren sei. Weitere 40 Prozent aller Umfrageteilnehmer befürchten zudem, dass Cloud Computing einen zu grossen Schulungsaufwand für ihre Mitarbeiter mit sich bringe. In der Schweiz glauben 20 Prozent der Befragten, dass ihnen die Mitarbeiter fehlen würden, um ein Cloud-Projekt erfolgreich zu realisieren.

Zukunft der Online-Dienste

Im internationalen Vergleich gibt es in der Schweiz mehr reine Cloud Computing-Nutzer (zehn Prozent) als unter allen Befragten gesamt (vier Prozent). Doch auch dies sind im Vergleich zu den Unternehmen, die sowohl Cloud Computing als auch interne IT-Systeme (40 Prozent der Schweizer Befragten) oder nur In-Haus-Systeme (ebenfalls 40 Prozent) einsetzen, verhältnismässig wenig. Viele Unternehmen sehen eine grosse Herausforderung darin, einzig und allein auf Cloud Computing umzusteigen. Im Januar 2009 hatten noch 61 Prozent aller Befragten (in der Schweiz 70 Prozent) angegeben, dass sie keine Cloud Computing-Systeme und stattdessen nur interne IT einsetzen würden. Dieser Wert ist in der September-Umfrage auf 41 Prozent (Schweiz: 40 Prozent) gefallen. Fazit: Cloud Computing tritt seinen Siegeszug in Unternehmen auf der ganzen Welt an.

Hartman erläutert: „Die Zukunft Cloud-basierter Lösungen liegt eindeutig in diesem kombinierten Ansatz aus der Wolke und eigener Systeme. Ähnlich wie E-Mail und das Internet peu à peu Unternehmen durchdrungen haben, werden auch SaaS und Cloud Computing immer wichtiger werden. Gleichzeitig wird es aber immer einige Anwendungen und Geschäftsprozesse geben, die sich nicht für die Cloud eignen. Unternehmen müssen daher gut durchdacht entscheiden, was sie migrieren möchten, und was nicht.“

Da immer mehr Unternehmen Cloud Computing als Möglichkeit für sich entdecken, überrascht es nicht, dass auch die Hälfte aller Teilnehmer der Avanade-Umfrage angeben, dass sie derzeit SaaS-Anwendungen nutzen würden. In der Schweiz setzen dabei bereits 50 Prozent der befragten Unternehmen auf Software-as-a-Service, in den Vereinigten Staaten sogar 68 Prozent. Weitere Ergebnisse zum Thema SaaS:

  • Die Mehrheit der Befragten gibt an, dass sie seit einem Jahr oder kürzer SaaS einsetzen würde (60 Prozent). Unter den Schweizer Befragten sind es 20 Prozent. Weitere 20 Prozent nutzen bereits seit über einem Jahr SaaS.
  • Weltweit bevorzugen doppelt so viele Umfrageteilnehmer eine interne SaaS-Bereitstellung oder eine Bereitstellung als private Dienstleistung als einen Service von dritten Dienstleistern.
  • Obwohl die Technologie vielen Usern noch neu sein mag, gibt ein Drittel an, dass sie drei oder mehr SaaS-Anbieter nutzen würden. Unter den Schweizer Befragten arbeiten sogar 60 Prozent mit drei oder mehr Service Providern.
  • SaaS wird weltweit als durchschlagender Erfolg angesehen: 93 Prozent aller Unternehmen sagen, dass ihre SaaS-Erfahrung positiv sei. Unter den Schweizer Führungskräften sehen dies sogar alle (100 Prozent) so.
  • Mehr als 62 Prozent aller Befragten (70 Prozent der Schweizer Befragten) wollen im kommenden Jahr vermehrt SaaS einsetzen.

„In der Schweiz hat sich das Blatt in den letzten Monaten gewendet. Ein Großteil der Unternehmen hat Cloud Computing nun auf der Agenda und plant über kurz oder lang den Einstieg in die Technologie”, so Christian Haas, Director Workplace Technology für Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Wichtig ist, dass sie den Wechsel zum Cloud Computing gut planen und zunächst mit einzelnen Bereichen in die Testphase starten. Die Erkenntnis, die sie aus ersten Evaluierungen und Tests gewinnen, ist Gold wert für erfolgreiche Projekte in der Zukunft.”

Über die Studie
Die Cloud Computing-Studie wurde von Kelton Research, einem unabhängigen Marktforschungsunternehmen, zwischen dem 26. August und dem 11. September 2009 im Auftrag von Avanade durchgeführt. Zu den 502 Befragten gehören C-Level-Führungskräfte, Geschäftsführer und IT-Entscheidungsträger aus 16 Ländern in Nord-Amerika, Europa und dem Raum Asia-Pacific. Weitere Informationen unter:
http://avanade.com/people/thought_detail.aspx?id=79 und http://www.avanade.com/_wmv/External_FY10_Cloud_Video_Interview.asx

Zitat Unternehmensvertreter

„Der Umstieg auf Cloud Computing ist für die meisten Unternehmen ein grosser Schritt, der mit vielen Überlegungen verbunden ist“, kommentiert Tyson Hartman, Chief Technology Officer bei Avanade. „Dies ist jedoch keine Alles-oder-Nichts-Entscheidung. Es gibt viele Facetten und individuelle Anpassungen für jedes Unternehmen.“

Hartman erläutert: „Die Zukunft Cloud-basierter Lösungen liegt eindeutig in diesem kombinierten Ansatz aus der Wolke und eigener Systeme. Ähnlich wie E-Mail und das Internet peu à peu Unternehmen durchdrungen haben, werden auch SaaS und Cloud Computing immer wichtiger werden. Gleichzeitig wird es aber immer einige Anwendungen und Geschäftsprozesse geben, die sich nicht für die Cloud eignen. Unternehmen müssen daher gut durchdacht entscheiden, was sie migrieren möchten, und was nicht.“

„In der Schweiz hat sich das Blatt in den letzten Monaten gewendet. Ein Großteil der Unternehmen hat Cloud Computing nun auf der Agenda und plant über kurz oder lang den Einstieg in die Technologie”, so Christian Haas, Director Workplace Technology für Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Wichtig ist, dass sie den Wechsel zum Cloud Computing gut planen und zunächst mit einzelnen Bereichen in die Testphase starten. Die Erkenntnis, die sie aus ersten Evaluierungen und Tests gewinnen, ist Gold wert für erfolgreiche Projekte in der Zukunft.”

Über das Unternehmen

Avanade bietet Business Technologie-Services, die Einblick, Innovation und Expertise in Microsoft-Technologie verbinden. Somit kann Avanade Kunden dabei unterstützen ihre Ziele zu realisieren. Die Services und Lösungen von Avanade helfen, Effektivität, Produktivität und Vertrieb in Unternehmen verschiedenster Branchen zu erhöhen. Das Unternehmen bietet erstklassige Microsoft-Expertise durch ein globales Netzwerk von Beratern und verwendet die richtige Mischung von Onshore-, Offshore- und Nearshore-Angeboten, um Ergebnisse schneller, zu geringeren Kosten und mit weniger Risiko zu liefern. Avanade, das mehrheitlich Accenture gehört, wurde 2000 von Accenture und Microsoft gegründet und betreut Kunden in mehr als 20 Ländern weltweit mit mehr als 8.600 Experten. Weitere Informationen unter: www.avanade.de.

Avanade and the Avanade logo are registered trademarks or trademarks of Avanade Inc. Other product, service, or company names mentioned herein are the trademarks or registered trademarks of their respective owners.

Kontaktdaten

Avanade DEUTSCHLAND: Miriam Leipold
TEL +49 6173 94 63-802
EMAIL m.leipold@avanade.com

LEWIS PR: Marina Ziegler
TEL +49 69 3085
-5851
EMAIL avanadeasg@lewispr.com

Links

www.avanade.de

http://avanade.com/people/thought_detail.aspx?id=79 

http://www.avanade.com/_wmv/External_FY10_Cloud_Video_Interview.asx


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