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WINDOWS 7: SO BEREITEN CIOS DEN BETRIEBSSYSTEM-UMZUG VOR

Avanade rät zur genauen Evaluationen der bestehenden IT und der neuen Windows 7-Funktionen für Virtualisierung, Cloud Computing, Sicherheit, Mobilität und Kollaboration

Kronberg / Taunus - 20. October 2009

In wenigen Tagen, am 22. Oktober, bringt Microsoft Windows 7 auf den Markt. Viele CIOs beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit mit den wichtigsten Funktionen und Neuheiten des Betriebssystems. Sie stellen sich zudem die Fragen: Soll ich migrieren? Und wenn ja, wann? Was muss ich dabei beachten? Experten von Avanade, einem Anbieter von Business Technology-Services, raten Unternehmen, zunächst ihre bestehende IT zu evaluieren und bei der Entscheidung strategisch vorzugehen.

Christian Haas, Director Workplace Technology für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Avanade, führt aus: „Unternehmen sollten zunächst prüfen, welche Applikationen sie mit auf das neue Betriebssystem übertragen möchten. Viele Organisationen haben Programme in ihrem System installiert, die kaum oder gar nicht genutzt werden. Diese können bei der Migration häufig vernachlässigt werden.” Haas weiter: „Das ist ähnlich wie bei einem Umzug in ein neues Haus: Da räume ich auch erst einmal auf und nehme nur das mit, was ich tatsächlich noch brauche.” Zudem enthalte Windows 7 viele neue Funktionen, die Nutzer früherer Betriebssysteme erst dazu kaufen und lizenzweise bezahlen müssten.

So sorgt bei Windows 7 die Windows BitLocker Drive Encryption-Software, die externe Thumb Drives sowie Festplatten mit BitLocker-to-Go verschlüsselt, beispielsweise für eine erhöhte Sicherheit. Diese Funktion ist vor allem für die Laptops mobiler Mitarbeiter sehr nützlich. Um die Daten für autorisierte Personen wieder zugänglich zu machen, enthält die Software die nötigen Schlüssel. Unternehmen können durch den AppLocker ausserdem Applikationen blocken, um Schadsoftware abzuwehren. Neu ist auch die Funktion Direct Access, die Mitarbeiter unterwegs sicher und einfach auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen lässt. BranchCache ermöglicht kleineren Büros und Niederlassungen mit langsameren Verbindungen, schneller auf Dokumente und Webseiten zuzugreifen, die häufig abgerufen werden.

Gleichzeitig sollten CIOs beachten, dass Virtualisierungstechnologien innerhalb Windows 7 immer noch den Zugriff auf ältere Applikationen ermöglichen. Darunter fallen Technologien wie MDE-V, XP-Mode und App-V, mit deren Hilfe CIOs kosteneffiziente neue Desktop-Systeme implementieren können, während alte Systeme immer noch unterstützt werden.

Eine Avanade-Studie zum Thema Cloud Computing im Januar 2009 hat ergeben, dass 14 Prozent der Schweizer Unternehmen langfristig planen, Cloud Computing zu nutzen. Windows 7 ist eine gute Basis für den Wechsel zum Cloud-Computing. Die Microsoft Business Productivity Online Suite (BPOS) Suite enthält gehostete Software zur Kommunikation und Zusammenarbeit im Team: Microsoft Exchange Online, Microsoft SharePoint Online, Microsoft Office Live Meeting und Microsoft Office Communications Online. Ein weiteres Beispiel ist die Microsoft Azure Services-Plattform. Mit ihr können Unternehmen ihre eigenen Applikationen in der Cloud aufbauen oder Services nutzen, die bereits innerhalb der Microsoft-Infrastruktur laufen. So lassen sich bestehende Applikationen erweitern und ergänzen. Die hohe Skalierbarkeit von Azure kombiniert mit der nutzerfreundlichen Oberfläche von Windows 7 bietet eine reibungslose Plattform für IT-Team und Nutzer. „Windows 7 ist ein essenzieller Schritt in Richtung ,Software plus Service’: Unternehmen kaufen nicht länger nur die Hard- und Software ein, sondern auch Services zur externen Verwaltung von Daten”, so der Avanade-Experte weiter.

Auch für Unternehmen, die viele mobile Mitarbeiter beschäftigen, hat die Betriebssystem-Entscheidung eine geschäftsstrategische Bedeutung: Eine geringe Akkulaufzeit von Laptops kann die Produktivität der Mitarbeiter einschränken – je nachdem, wie lange sie jeweils unterwegs sind. Windows 7 bietet ein verbessertes Energiemanagement, das die Akkulaufzeit und -leistung fördert. Auch ein integrierter Support für mobiles Breitband trägt zu einer komfortablen mobilen Nutzung bei. Zudem erleichtert Windows 7 die Arbeit mit Netbooks. Hierfür sorgt die neu gestaltete Desktopoberfläche, die die Ansicht auf den kleinen Bildschirmen der Netbooks einfacher darstellt.

Auch wo Designer und Entwickler zusammenarbeiten, bringt Windows 7 Vorteile. Das Betriebssystem unterstützt Microsoft Silverlight und hat die Windows Presentation Foundation (WPF) vorinstalliert. Silverlight und WPF sind Teil einer Reihe von web- und plattformübergreifenden Werkzeugen, auf deren Basis Designer und Entwickler zusammen arbeiten können – insbesondere bei Animationen, audio-visueller Wiedergabe und HD Video-Streaming.

 

„Es lässt sich absehen, dass die innovativen Mobilitäts-, Netzwerk-, Kollaborations- und Virtualisierungs-Funktionen die Produktivität in Unternehmen erheblich steigern können”, erläutert Haas. „Wichtig ist, dass CIOs bei der Entscheidung für ein neues System strategisch vorgehen. Ratsam ist folgender Drei-Punkte-Fahrplan: Erstens sollten sie evaluieren, welche Applikationen sie in ihrem bestehenden System haben und noch brauchen. Zweitens sollten sie sich genau mit den neuen, bereits integrierten Funktionen in Windows 7 vertraut machen, denn diese werden möglicherweise einige der bestehenden Applikationen redundant machen. Drittens ist eine Virtualisierungsstrategie empfehlenswert, um festzulegen, wie Windows 7 implementiert und fortlaufend gepflegt werden soll. Wer auf diese Strategie setzt, gewinnt einen Wettbewerbsvorteil und investiert in die Zukunft seiner IT.”

Zitat Unternehmensvertreter

Christian Haas, Director Workplace Technology für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Avanade, führt aus: „Unternehmen sollten zunächst prüfen, welche Applikationen sie mit auf das neue Betriebssystem übertragen möchten. Viele Organisationen haben Programme in ihrem System installiert, die kaum oder gar nicht genutzt werden. Diese können bei der Migration häufig vernachlässigt werden." Haas weiter: „Das ist ähnlich wie bei einem Umzug in ein neues Haus: Da räume ich auch erst einmal auf und nehme nur das mit, was ich tatsächlich noch brauche." 

„Windows 7 ist ein essenzieller Schritt in Richtung ,Software plus Service': Unternehmen kaufen nicht länger nur die Hard- und Software ein, sondern auch Services zur externen Verwaltung von Daten", so der Avanade-Experte weiter.

„Es lässt sich absehen, dass die innovativen Mobilitäts-, Netzwerk-, Kollaborations- und Virtualisierungs-Funktionen die Produktivität in Unternehmen erheblich steigern können", erläutert Haas. „Wichtig ist, dass CIOs bei der Entscheidung für ein neues System strategisch vorgehen. Ratsam ist folgender Drei-Punkte-Fahrplan: Erstens sollten sie evaluieren, welche Applikationen sie in ihrem bestehenden System haben und noch brauchen. Zweitens sollten sie sich genau mit den neuen, bereits integrierten Funktionen in Windows 7 vertraut machen, denn diese werden möglicherweise einige der bestehenden Applikationen redundant machen. Drittens ist eine Virtualisierungsstrategie empfehlenswert, um festzulegen, wie Windows 7 implementiert und fortlaufend gepflegt werden soll. Wer auf diese Strategie setzt, gewinnt einen Wettbewerbsvorteil und investiert in die Zukunft seiner IT."

Über das Unternehmen

Avanade bietet Business Technologie-Services, die Einblick, Innovation und Expertise in Microsoft-Technologie verbinden. Somit kann Avanade Kunden dabei unterstützen ihre Ziele zu realisieren. Die Services und Lösungen von Avanade helfen, Effektivität, Produktivität und Vertrieb in Unternehmen verschiedenster Branchen zu erhöhen. Das Unternehmen bietet erstklassige Microsoft-Expertise durch ein globales Netzwerk von Beratern und verwendet die richtige Mischung von Onshore-, Offshore- und Nearshore-Angeboten, um Ergebnisse schneller, zu geringeren Kosten und mit weniger Risiko zu liefern. Avanade, das mehrheitlich Accenture gehört, wurde 2000 von Accenture und Microsoft gegründet und betreut Kunden in mehr als 20 Ländern weltweit mit mehr als 8.600 Experten. Weitere Informationen unter: www.avanade.de.

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