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Avira warnt vor polymorphen Schädlings-PDFs

Die Virenanalysten des deutschen IT-Sicherheitsunternehmens Avira warnen vor weiterentwickelten Exploit-Kits, die polymorphe Schädlings-PDF-Dateien erzeugen. Damit versuchen die Cyberkriminellen, einfachen Erkennungsmechanismen auf Basis von Prüfsummen oder Dateigröße zu entgehen

Tettnang - 05. November 2008

Aviras Sicherheitsexperten haben die von den aktuellen Exploit-Kits mit dem Namen El-Fiesta erzeugten infektiösen PDF-Dateien analysiert und die Erkennungsdateien angepasst. Die Schutzlösungen des deutschen Herstellers können damit die ständig veränderten Schädlings-PDFs aufspüren und blockieren.

Die Schädlinge werden Internetnutzern mittels Drive-by-Download untergeschoben. Dazu hacken die kriminellen Drahtzieher harmlose Webseiten und binden darin eine Verknüpfung zu ihrem Exploit-Kit wie El-Fiesta ein. Das Exploit-Kit sucht auf dem Rechner des potenziellen Opfers nach Sicherheitslücken in der installierten Software, um das Sicherheitsleck dann gezielt zu missbrauchen.

Die infektiösen PDF-Dateien nutzen eine länger bekannte Sicherheitslücke in Adobe Reader 8.1.1 und älteren Versionen aus, die in der Datenbank von Common Vulnerabilities and Exposures unter dem Namen CVE-2007-5659 geführt wird. Es handelt sich dabei um Pufferüberläufe beim Verarbeiten überlanger Argumente in JavaScript-Funktionen. Provoziert ein JavaScript in einem PDF-Dokument so einen Pufferüberlauf, kann es fremden Programmcode in den Speicher schreiben, der anschließend vom System ausgeführt wird – etwa einen Trojaner.

Um sich zu schützen, sollten Anwender ihr Betriebssystem, die Antivirensoftware und die installierten Programme stets auf dem aktuellen Stand halten. Adobe hält seit heute das Update auf Adobe Reader Version 8.1.3 bereit, das die Sicherheitslücke nicht mehr enthält, die die Schädlings-PDFs zur Infektion des Systems ausnutzen; Version 9 des Adobe Reader ist dafür ebenfalls nicht anfällig.

Detailliertere Informationen zu den polymorphen PDF-Dateien, die die Schutzlösungen vom Bodensee als PDF/Drop.Sigma.A erkennen, stellt Avira auf der Homepage des Unternehmens unter http://www.avira.de zur Verfügung.

Über das Unternehmen

Avira ist ein weltweit führender Anbieter selbst entwickelter Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Gebrauch. Das Unternehmen gehört mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich.

Der Sicherheitsexperte unterhält mehrere Unternehmensstandorte in Deutschland und pflegt Partnerschaften in Europa, Asien und Amerika. Im Hauptsitz in Tettnang am Bodensee beschäftigt Avira als einer der größten regionalen Arbeitgeber mehr als 180 Mitarbeiter. Weltweit sind rund 250 Personen tätig, deren Einsatz immer wieder durch Auszeichnungen bestätigt wird. Ein signifikanter Sicherheitsbeitrag ist Avira AntiVir Personal, das millionenfach bei Privatanwendern im Einsatz ist.

Zu den nationalen und internationalen Kunden zählen namhafte börsennotierte Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen und öffentliche Auftraggeber. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira durch Fördern der Auerbach Stiftung um mehr Schutz und Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers fördert gemeinnützige und soziale Vorhaben sowie Kunst, Kultur und Wissenschaft.

Kontaktdaten

Kontakt zum Unternehmen:
Avira GmbH
Elisabeth Rothbart
Lochhamer Schlag 5a
D-82166 Gräfelfing/München
Telefon: +49 (0) 89 8583 639 17
Telefax: +49 (0) 89 8583 639 20
Email: elisabeth.rothbart@avira.com

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Baierbrunner Str. 15
D-81379 München
Telefon: +49 (0) 89 1730 19 51
Telefax: +49 (0) 89 1730 19 99
Email: avira@lewispr.com


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