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Aktuelle Finanzstudie von Cognizant und dem Financial Services Club zeigt: Markt für Zahlungsplattformen ändert sich drastisch

– Rechtliche Rahmenbedingungen, Neue Technologien und Konsolidierung des Anbietermarkts sind Hauptursachen –

04. August 2011

FRANKFURT AM MAIN, 4. August 2011 – Der Markt für Zahlungsverkehrssysteme wird sich in den nächsten zehn Jahren drastisch verändern und die Herausforderungen einer Konsolidierungswelle meistern müssen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Cognizant, ein führender Anbieter von Informationstechnologie, Beratungsdienstleistungen und Geschäftsprozess-Outsourcing (BPO), zusammen mit dem Financial Services Club durchgeführt hat. Befragt wurden mehr als 300 Entscheider von Banken und Finanzdienstleistern weltweit.  Die weiteren Ergebnisse der Studie zeigen, dass 40 Prozent der Teilnehmer künftig nur noch zwei bis drei Zahlungsplattformen nutzen werden. Aktuell hat jedoch noch jeder fünfte (21 Prozent) von ihnen neun derartige Plattformen im Einsatz.

Der Forschungsbericht zur Studie „The Changing Face of Payments: A Review of Current Payments Infrastructures and Implications for the Future" hat konkret untersucht, wie sich der Markt für Bezahlsysteme künftig verändern wird. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass rechtliche Rahmenbedingungen und Anforderungen einen großen Einfluss auf die derzeitige Marktsituation, vorhandene Anbieter und auch Marktneueinsteiger haben werden. Obwohl die existierende Infrastruktur heutiger Bezahlsysteme derzeit noch gut ausgelegt ist, auch um den Zahlungsfluss sicherzustellen, wird sie dennoch künftig nicht mehr flexibel genug sein, um sich an veränderte rechtliche Bestimmungen anpassen zu lassen, so die Studie weiter. 63 Prozent der Umfrageteilnehmer geben zudem an, dass die heute bestehende Infrastruktur für Bezahlsysteme nach wesentlicher Anpassung und Veränderung verlangt.

Darüber hinaus zeigen die Studienergebnisse, dass bestehende Zahlungsabwicklungsprozesse durch das Aufkommen neuer Technologien revolutioniert werden. Banken mit Großkunden- sowie mit Privatkundengeschäft nehmen vor allem internetbasierte Zahlungsmöglichkeiten als größten Einflussfaktor auf ihre Zahlungsplattformen wahr. So geben rund 96 Prozent der Banken mit Privatkundengeschäft das Internet und weitere 82 Prozent mobile Technologien als die größten Treiber für Veränderungen an. Banken mit Großkundengeschäft erwarten hingegen, dass das Thema Cloud Computing einen großen Einfluss haben wird.

Um in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen sich heutige Entscheider der Branche auf regulatorische Veränderungen sowie auf einen verschärften Wettbewerb einstellen und sich entsprechend anpassen. Laut Studie stufen die Befragten als wichtigste globale und innovativste Zahlungsplattform SWIFT ein, gefolgt von EBA Clearing, Vocalink und Equens.

Zitat Unternehmensvertreter

„Zahlungsplattformen und Zahlungsabwicklungssysteme sind entscheidend für eine stabile Wirtschaft, weil Unternehmen und Privatpersonen erwarten, dass Transaktionen an die richtigen Empfänger, am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt sowie zu einem wettbewerbsfähigen Preis realisiert werden", sagt Chris Skinner, Vorsitzender des Financial Services Club. „Auf der einen Seite mindern technologische Fortschritte meist die Markteintrittsbarrieren und ermöglichen Unternehmen wie PayPal, Vodafone, Google und Apple an einem zunehmend wettbewerbsorientierten Markt zu partizipieren. Auf der anderen Seite verlangen neue rechtliche Bestimmungen, dass gerade Banken sich anpassen und sicherstellen, dass ihre Prozesse und Systeme neue Anforderungen einhalten. Dies erhöht den Druck, auf derartige Veränderungen rasch zu reagieren, um systemische Risiken zu minimieren. Aus diesem Grund sollten Organisationen stabile, skalierbare, prüfbare und damit eindeutig nachvollziehbare Systeme einsetzen."

„Wir befinden uns eindeutig in einer Phase, in der der globale Markt für Zahlungsverkehrssysteme bedeutenden Veränderungen unterworfen ist”, fährt Chris Skinner fort. „In Europa werden Clearinggesellschaften einem harten Konkurrenzkampf ausgesetzt sein. In Asien hingegen werden sich diese mit einigen überregionalen oder potenziell weltweiten Anbietern zusammenschließen. Zudem erwarten wir, dass die größten Länder, etwa die USA, ihre nationalen Infrastrukturen absichern."

„In der heutigen Zeit bedeuten die Themen Globalisierung, sich ändernde Regularien, neue Technologien und die Anforderungen der Generation der ’Digital Natives’ tiefgreifende Veränderungen für die Branche. Aus diesem Grund fokussieren sich Banken und Finanzdienstleister verstärkt auf Flexibilität und Transparenz", sagt Tony Virdi, Vice President der Banking und Financial Services Practice von Cognizant Großbritannien und Irland. „Neue Marktteilnehmer bergen auch immer ein gewisses Innovationspotenzial. Sie wollen Neuerungen in Bezug auf Prozesse und Technologie vorantreiben, um Kundenanforderungen und gesetzlichen Bestimmungen gerecht zu werden. Beispiele hierfür sind just-in-time Zahlungsvorgänge, Zahlungsaufträge von Unternehmen, ausgelagerte Konformitätsprüfung sowie andere Back Office-Aktivitäten. Darüber hinaus bedeutet die Art, wie wir künftig bezahlen, mobil oder online, dass Banken für die Zukunft gerüstet sein müssen. Aus diesem Grund müssen sie in innovative Technologien investieren und neue Prozesse etablieren. Vor allem, um Verbraucher der sogenannten ‘Next Generation‘ trotz eines hart umkämpften und regulierten Umfelds zu bedienen."

Tony Virdi fügt hinzu: „Cognizant unterstützt bereits einige Kunden dabei, die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA und der Initiative ‘Faster Payments‘ zu meistern. Wir verfolgen ganz genau, ob sich rechtliche Bestimmungen von Institutionen wie beispielsweise der unabhängigen Bankenkommission ‘Independent Commission on Banking‘ sowie dem Dodd-Frank Act verändern und welche Auswirkungen diese auf unsere Kunden haben werden. Wir sehen ganz klar, dass es hier Bedarf an entsprechender Technologieexpertise gibt. Also Nachfrage nach genau der Expertise, die zu den Stärken von Cognizant gehört. Die Ergebnisse des Studienberichts bestätigen zudem unsere strategische Ausrichtung auf den Bereich Zahlungsverkehrsinfrastrukturen. Gerade, weil dieser zu den kritischen Aspekten gehört, geht es um den aktuellen und zukünftigen Wandel der Branche."

Über das Unternehmen

Über die Studie:

Im Rahmen der Studie wurden über 300 Experten von Banken (30 Prozent), Technologieanbietern (24 Prozent) und Beratungsunternehmen (19 Prozent) befragt. Weitere 11 Prozent der Studienteilnehmer sind bei Finanzinstituten beschäftigt oder Anbieter von Zahlungsabwicklungsvorgängen.

Die Teilnehmer repräsentierten alle Ebenen des betrieblichen Managements, darunter das mittlere Management (29 Prozent), Berater (22 Prozent), Führungskräfte, Geschäftsführer und Abteilungsleiter (30 Prozent).

Die Befragten stammen vorwiegend aus Europa und stellen einen Anteil von 74 Prozent. Der Anteil der Studienteilnehmer aus Großbritannien bildet mit 34 Prozent die Mehrheit. Weitere 12 Prozent der Befragten stammen aus Nordamerika, der weitere Anteil aus dem Rest der Welt.

 Die Studie umfasst Kreditausfallgesellschaften sowie Anbieter von Zahlungsabwicklungsdiensten, darunter Banken sowie Nicht-Banken. Jeder vierte dieser Anbieter wickelt Zahlungsvorgänge mit einem täglichen Volumen in Höhe mehrerer Millionen US-Dollar ab, bei jedem fünften umfasst dieses Volumen sogar über eine Milliarde US-Dollar jährlich.

 

Über den Financial Services Club

Der Financial Services Club bietet Dienstleistungen an, die sich an Führungskräfte und Entscheidungsträger aus Banken, Versicherungen, Technologieunternehmen, Beratungsfirmen und andere Unternehmen richtet. Das Angebot unterstützt bei der Planung und dem Verständnis in Bezug auf das betriebliche Umfeld und den Markt für Finanzdienstleistungen in Großbritannien.

Gemäß dem Motto „Die Kluft zwischen heute und morgen überbrücken”, bietet der Club einen Einblick in die Zukunft der Finanzmärkte und bietet hunderten von führenden Experten ein Forum. Der Club organisiert zwischen 10 bis 15 Veranstaltungen pro Jahr, die sämtliche Aspekte der Branche aus der Sicht von Praktikern, Gesetzgebern und Zukunftsforschern beleuchten. Weitere Informationen unter: www.fsclub.co.uk

 

Über die Banking, Financial Services und Insurance Practice von Cognizant

Der Banking & Financial Services-Bereich von Cognizant, der Banken, Versicherungen und Transaktionsabwicklung umfasst, ist das größte Branchensegment des Unternehmens. Neun der 15 führenden Finanzinstitute in Nordamerika, vier der fünf in Großbritannien, und weitere führende Finanzinstitute im asiatisch-pazifischen Raum und Europa, zählen zu den Kunden. Zu diesem Segment gehört auch „Cognizant Business Consulting”. Hier arbeiten Branchenexperten weltweit mit strategischen Kunden zusammen und stellen ihnen Lösungen für alle Aspekte des Finanzdienstleistungsbereichs zur Verfügung. Auf dieses Segment entfällt der größte Anteil der Einkünfte des Unternehmens. Es erwirtschaftete im ersten Quartal 2011 41,6 Prozent der Einkünfte von Cognizant.

 

 

Über Cognizant

Cognizant (Nasdaq: CTSH) ist ein führender Anbieter von Informationstechnologie, Beratungsleistungen und Geschäftsprozess-Outsourcing (BPO) und darauf ausgerichtet, weltweit führende Unternehmen in ihrem Kerngeschäft zu stärken. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Teaneck, New Jersey (USA). Cognizant vereint eine ausgeprägte Unternehmenskultur, die der Kundenzufriedenheit gewidmet ist, Technologie- und Innovations-Know-how, Branchenwissen und weltweit agierende Mitarbeiter, die das Motto „Future of Work” verkörpern. Mit mehr als 50 globalen Entwicklungszentren und rund 111.000 Mitarbeitern (Stand: 31. März 2011) ist das Unternehmen auf der NASDAQ-100-Liste, der S&P-500-Liste, der Forbes-Global-2000-Liste sowie auf der Fortune-500-Liste vertreten und zählt somit zu den leistungs- und wachstumsstärksten Unternehmen der Welt. Weitere Informationen unter www.cognizant.com und auf Twitter unter Cognizant.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen gemäß den „Safe Harbor“-Bestimmungen im Private Securities Litigation Reform Act von 1995, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und die Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Unter den Faktoren, die die tatsächlichen Ergebnisse bedeutend von den hier ausgedrückten oder implizierten Aussagen abweichen lassen können, sind u. a. die allgemeinen Wirtschaftsbedingungen und die Faktoren, die in unserem zuletzt ausgefüllten 10-K Formblatt und anderen Unternehmensunterlagen beschrieben wurden, diese wurden bei der "U.S. Securities and Exchange Commission" hinterlegt. Cognizant übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren oder zu revidieren, sei es auf der Basis neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus sonstigen Gründen.

Kontaktdaten

LEWIS PR

Carolin Nillert

Tel.: +49 (0)69 3085 5856

E-Mail: cognizant_germany@lewispr.com


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