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Green IT: Wie CIOs den Sprung von der Vision zur Realisierung meistern

Cognizant gibt Tipps für den Start „grüner“ Projekte

Frankfurt am Main - 16. March 2010

Die IT-Industrie ist für zwei Prozent des jährlichen Kohlendioxid-Ausstoßes verantwortlich: Ein Großteil dieses Verbrauches entsteht durch überflüssige Hardware, so Viviane Reding, ehemalige EU-Kommissarin für Medien und Informationsgesellschaft. Green IT kann Unternehmen dabei unterstützen, ihre CO2-Bilanz zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu reduzieren. Cognizant, ein führender Anbieter von Beratungs-, Technologie- und Business Process Outsourcing (BPO)-Services, zeigt jetzt Wege, wie CIOs Programme zur Energieeffizienz im Unternehmen erfolgreich starten.

„Green IT ist laut Analysten von Gartner und IDC einer der Trends des Jahres 2010. Doch oft wissen Unternehmen nicht, wie sie ihr Umweltbewusstsein in konkreten Projekten umsetzen sollen”, erklärt Dieter Berz, Country Managing Director bei Cognizant Deutschland. „CIOs, die Green IT derzeit noch nicht auf ihrer Agenda haben, verpassen die Chance, mehr im Unternehmen zu bewirken als die reine Automation eines weiteren Prozesses.”

Cognizant-Experten erklären in sechs Schritten, wie CIOs erfolgreich grüne Projekte anstoßen:

  1. Verpflichtung eingehen: Den CO2-Ausstoß des Unternehmens zu senken, kann eine lohnende Aufgabe für jeden CIO sein. Beschäftigt das Unternehmen beispielsweise einen Umweltbeauftragten, sollte der CIO ihn bestmöglich unterstützten oder andernfalls diese Aufgabe gleich selbst übernehmen. Das Unternehmen kann eine Vorreiterrolle einnehmen, indem es abteilungsübergreifend an Veränderungen arbeitet. Mithilfe von Workshops, Veranstaltungen, Blogs oder Posterkampagnen kann der CIO Mitarbeiter für die Themen Umwelt und CO2-Ausstoß sensibilisieren.

  2. Schulung in Green IT: Um das Thema Green IT im Unternehmen erfolgreich voranzutreiben, sollte der CIO sich ausführlich mit dem so genannten Treibhausgas-Protokoll (Green House Gas Protocol) des World Resources Instituts befassen. Dies ist ein weltweit anerkanntes Instrument zur Berechnung und Steuerung der eigenen CO2-Emissionen und zeigt auf, wie das Kohlendioxid-Profil eines Unternehmens errechnet wird. Mit dieser wichtigen Information können Unternehmen Einsparpotenziale erkennen, sei es um Emissionen von Kühlsystemen zu reduzieren oder um den Stromverbrauch herunterzufahren.
  3. Mitarbeiter einbinden: CIOs sollten Mitarbeiter aus den Bereichen IT-Infrastruktur und Anwendungen einbinden, um IT-Landschaft und -Lebenszyklus zu analysieren. Denn gerade in diesen Gruppen, die über Know-how in den Bereichen Hardware, Netzwerken und Rechenzentren, aber auch in den Bereichen Beschaffung, dem Betrieb und der Entsorgung von Altgeräten verfügen, können oft sinnvolle Ideen entwickelt werden, um die eigene IT deutlich umwelteffizienter zu gestalten.
  4. Ausrichtung der Unternehmensstrategie an Green IT: Soll die CO2-Bilanz des Unternehmens dauerhaft verbessert werden, sollten CIOs ihre gesamte IT-Strategie danach ausrichten. Gleichzeitig müssen hierbei das gesamte Unternehmen sowie sämtliche Mitarbeiter eingebunden werden. So führt eine Green IT-Strategie automatisch zu vereinfachten Prozessen, einer erhöhten Produktivität, positiven Umweltaspekten und ermöglicht dem Unternehmen ein verantwortliches und nachhaltiges Wachstum.
  5. Grüne Projekte wählen: CIOs sollten gemeinsam mit ihren Mitarbeitern festlegen, welche „grünen” Projekte schließlich in das Portfolio der IT aufgenommen und – genau wie alle anderen Projekte auch – aktiv gesteuert werden. Folgende Initiativen können beispielweise berücksichtigt werden: Rechenzentren und Hardware-Konsolidierung, Telepräsenz- und Videokonferenz-Lösungen, Ausdehnung der Thin-Client-Nutzung, Reduzierung von Speicher-Deduplizierung, Aufnahme von „grünen“ Aspekten bei der Beschaffung sowie Richtlinien zur Entsorgung von Elektroschrott. Zudem ist es wichtig, alle Gruppen darin zu schulen, wie sie Tools zur Messung des CO2-Ausstoßes nutzen.
  6. Herausforderungen meistern
    Gerade zu Beginn müssen sich CIOs einigen Herausforderungen stellen, von denen sie sich jedoch nicht abschrecken lassen sollten:
    Messbarkeit:
    Viele IT-Abteilungen und Rechenzentren verfügen nicht über die notwendigen Tools, um Emissionen zu messen. Daher empfiehlt es sich, Gebäude und Rechenzentren mit zusätzlichen Messgeräten nachzurüsten, um den CO2-Ausstoß des Unternehmens erfassen zu können.
    Bewertung:
    Bis zu neun Monate kann es dauern, Virtualisierungssoftware und Thin-Client-Strategien genau bewerten zu können. CIOs sollten also sicherstellen, dass ausreichend Zeit zur Verfügung steht, um Architekturen anzupassen und einen genauen Implementierungsplan festzulegen, auch um die Umsetzung zu erleichtern.
    Hardwareaustausch:
    Sind energieeffizientere Ausrüstung oder Architekturen identifiziert, sollten alte Systeme nicht frühzeitig entsorgt werden. CIOs sollten daher vorab den ökologischen Mehrwert abwägen, den ein Austausch bieten kann. Zudem sollte das Unternehmen mit Entsorgungsfachbetrieben zusammenarbeiten, die Altgeräte hierzulande entsorgen.
    Wirtschaftlichkeit:
    Während die meisten Green IT-Projekte auch Vorteile abseits ihrer CO2-Reduktion mit sich bringen, stellen wirklich große Investitionen wie die Umstellung auf erneuerbare Energien meist eine besondere Herausforderung für den Return on Investment (ROI) dar. Unternehmen sollten mit einem langfristigen Profit planen.

Für CIOs, die ihre Green IT-Strategie erfolgreich implementieren wollen, empfiehlt es sich zusammen mit dem Unternehmen ein Change Management aufzusetzen. Denn der Weg, Veränderung im Unternehmen herbeizuführen, ist vergleichbar mit der Umstellung auf eine nachhaltige Unternehmensstrategie. Dieter Berz fasst zusammen: „Unternehmen sollten damit starten, eine geeignete Person im Unternehmen zu identifizieren, die solche Veränderungen vorantreibt. Im zweiten Schritt sollte dieser Verantwortliche unbedingt im Change Management geschult werden beispielweise durch Bildungs- und Trainingsmaßnahmen und im weiteren Schritt an Kontroll- und Mess-Tools herangeführt werden.”

Über das Unternehmen

Cognizant (NASDAQ: CTSH) ist ein führender Anbieter von Informationstechnologie, Beratungsleistungen und Geschäftsprozess-Outsourcing (BPO). Cognizant richtet sein globales Technologie- und Innovations-Know-how, sein Branchenwissen und seine weltweiten Ressourcen konsequent darauf aus, Kunden in deren Kerngeschäft zu stärken.

Mit über 50 Niederlassungen weltweit und mehr als 78.400 Mitarbeitern (Stand: Ende Dezember 2009) bietet das Unternehmen ein einzigartiges globales Liefermodell, in dessen Mittelpunkt eine ausgeprägte Kundenorientierung steht. Als Mitglied der Indizes NASDAQ-100 und S&P 500 gehört Cognizant zu den Forbes Global 2000- und Fortune 1000-Unternehmen. Cognizant ist laut Business Week eines der wachstumsstärksten Top IT-Unternehmen sowie unter den Top 50 Performern platziert. Mehr erfahren Sie unter www.cognizant.com


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