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Klimawandel muss deutschen Versicherern das Geschäft nicht verhageln

EMB bietet Ansätze und Strategien, den Risikokapitalbedarf zu minimieren

Köln - 17. April 2008

Nur wer rechtzeitig seinen Risikomanagement-Prozess auf die Auswirkungen des Klimawandels abstimmt, kann einer stürmischen Zukunft gelassen entgegen sehen. Diesen Ratschlag gibt EMB Deutschland (http://www.emb-d.de), Experte für aktuarielle Unternehmensberatung im Bereich der Sach- und Rückversicherung, Erstversicherern, die sich gegen naturverursachte Schadenfälle absichern wollen. „Die einfachste und am weitesten verbreitete Möglichkeit, das Risiko abzufedern, ist, es mit einem Rückversicherer zu teilen“, bringt es Frank Sommerfeld, Geschäftsführer EMB Deutschland, auf den Punkt. „Allerdings erfordern die atmosphärischen Veränderungen ein Umdenken bei den Unternehmen. Darüber hinaus rückt – auch getrieben durch Solvency II – die optimale Nutzung des Risikokapitals vermehrt in den Fokus der Entscheider.“

Die Kölner Beratungsfirma hat spezielle Ansätze und Strategien entwickelt, mit denen Versicherer ihren Risikokapitalbedarf optimieren können. Im Kontext der klassischen Rückversicherung ist hier vor allem die Auswirkung der Höhe der sogenannten Priorität auf das Schadengeschehen zu analysieren. Je höher die Priorität gewählt wird, umso weniger Rückzahlungen erhält der Erstversicherer im Schadenfall. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings für das Versicherungsunternehmen, dass sich der Preis für die Deckung mit sinkender Priorität erhöht, da die zu erwartenden Schadenzahlungen des Rückversicherers hierdurch steigen.

Die Grundlage für die optimale Wahl der Priorität bilden im Allgemeinen Studien mit Hilfe geophysikalischer Modelle. Das Vertrauen in solche Modelle wurde jedoch nicht zuletzt durch den Hurrikan „Katrina“ stark auf die Probe gestellt, da die Überflutung von New Orleans durch keines der anerkannten Modelle prognostiziert wurde. EMB rät Erstversicherern deshalb zu einer ergänzenden Modellierung der im deutschen Markt am häufigsten auftretenden Naturgefahren wie Sturm, Niederschlag oder Hagel. „Vielen Versicherern liegen bereits ausreichend Daten vor, um eine solche zusätzliche Modellierung zu erstellen“, weiß Sommerfeld aus langjähriger Erfahrung.

Darüber hinaus empfiehlt EMB Erstversicherern, zunehmend die alternative Methode der Risiko-Verbriefung ins Kalkül zu ziehen. Hierbei werden die entsprechenden Risiken durch Schäden aus Naturgefahren verbrieft und im Kapitalmarkt auf mehrere Schultern verteilt. Der große Vorteil aus Investorensicht ist, dass die gängigen Kapitalmarktrisiken im Wesentlichen unabhängig von den Risiken durch Naturgefahrenereignisse sind und sich somit ideal zur Diversifikation des Portefeuilles eignen. Wichtig für die Akzeptanz dieser Risiken durch Kapitalmarktinvestoren ist, dass der auslösende Impuls des Wertpapiers aus objektiv ermittelbaren Indizes transparent berechnet werden kann. Dazu der Assekuranz-Experte Sommerfeld: „Versicherer können heute innovative Applikationen und Techniken einsetzen, um die Auslöser, die essentiell für eine Risikoverbriefung sind, auf ihre eigene Risikosituation hin zu optimieren. Somit können sich die Versicherungsunternehmen den veränderten Naturbedingungen viel besser anpassen und das bei Verbriefungen gefürchtete Basisrisiko minimieren.“

Interessante Ergebnisse in diesem Zusammenhang liefert eine von EMB durchgeführte Untersuchung über die häufigsten naturbedingten Schadenfälle in Europa. So lagen in Großbritannien die Regen- und Flutschäden 2007 deutlich vor den Sturmschäden: Das nasse Wetter im vergangenen Jahr ließ Schadenforderungen, die im Zusammenhang mit Überflutungen im Vereinigten Königreich standen, drastisch ansteigen. Im Gegensatz dazu waren in Deutschland letztes Jahr vor allem Stürme wie der Orkan „Kyrill“ für die teuersten Versicherungsfälle verantwortlich. Für die kommenden Jahre sollten sich laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Unternehmen hierzulande speziell auf steigende Durchschnittstemperaturen und vermehrte Niederschläge vorbereiten.

Zitat Unternehmensvertreter

„Die einfachste und am weitesten verbreitete Möglichkeit, das Risiko abzufedern, ist, es mit einem Rückversicherer zu teilen“, bringt es Frank Sommerfeld, Geschäftsführer EMB Deutschland, auf den Punkt. „Allerdings erfordern die atmosphärischen Veränderungen ein Umdenken bei den Unternehmen. Darüber hinaus rückt – auch getrieben durch Solvency II – die optimale Nutzung des Risikokapitals vermehrt in den Fokus der Entscheider.“

„Vielen Versicherern liegen bereits ausreichend Daten vor, um eine solche zusätzliche Modellierung zu erstellen“, weiß Sommerfeld aus langjähriger Erfahrung.

Dazu der Assekuranz-Experte Sommerfeld: „Versicherer können heute innovative Applikationen und Techniken einsetzen, um die Auslöser, die essentiell für eine Risikoverbriefung sind, auf ihre eigene Risikosituation hin zu optimieren. Somit können sich die Versicherungsunternehmen den veränderten Naturbedingungen viel besser anpassen und das bei Verbriefungen gefürchtete Basisrisiko minimieren.“

Über das Unternehmen

EMB Deutschland (http://www.emb-d.de) ist die deutsche Partnergesellschaft von EMB aus England, der führenden englischen aktuariellen Unternehmensberatung im Bereich Sach- und Rückversicherung. Die Schwerpunkte der Tätigkeit von EMB Deutschland umfassen die Bereiche Reservierung, Tarifierung, Rückversicherung, DFA/Risikomanagement und Unternehmensbewertung.


EMB (www.emb.co.uk) wurde 1993 gegründet und kombiniert versicherungsmathematische (aktuarielle) Beratung mit Software für anspruchsvolle Analysen und Risikobewertung. Die Europa-Zentrale von EMB befindet sich in London, weltweit beschäftigt das Unternehmen mehr als 250 Mitarbeiter und deckt damit alle wichtigen Märkte ab (einschließlich Nord-, Mittel- und Südamerika, den Asiatisch-/Pazifischen Kontinent und Europa sowie den Mittleren Osten und Afrika). Zu den globalen Kunden von EMB zählen 28 der weltweit Top-30 Sach- und Rückversicherer.

Kontaktdaten

LEWIS PR
Alexander Wehrmann
Tel.: +49 69 3085-5853
alexanderw@lewispr.com


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