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IT-Investitionen: Wiedervermarktung gebrauchter Hardware spart Kosten

Geodis Logistics rät: Unternehmen profitieren von Hardware-Austausch / Finanzielle Vorteile und Umweltschutz im Vordergrund

Frankfurt am Main - 27. April 2010

Unternehmen halten sich aufgrund der wirtschaftlichen Lage bei Investitionen in neue Hardware und PC-Arbeitsplätze zurück. Diese Entwicklung hat jetzt Geodis Logistics beobachtet. Der Hightech-Logistikdienstleister rät daher, gebrauchte oder alte Hardware wiederaufzubereiten. Dies erleichtert Neuinvestitionen, gewährleistet einen effizienten Betriebsablauf und spart Kosten.

Spezialisierte Experten wie Wiedervermarkter bieten Unternehmen die Wiederaufbereitung und Vermarktung ihrer gebrauchten Hardwarekomponenten wie PCs, Notebooks, Drucker oder Telekommunikationsanlagen. Einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Hardware erhalten die auftraggebenden Unternehmen zurück und sparen so Kosten für die Entsorgung. Neuinvestitionen in die IT können durch den Erlös teilfinanziert werden.

Geodis Logistics erklärt Unternehmen, wie Sie bei der Wiederaufbereitung ihrer gebrauchten Hardware sinnvoll vorgehen:

Dienstleister wählen

Unternehmen sollten im ersten Schritt auf spezialisierte Dienstleister setzen, die Erfahrung in der Wiederaufbereitung und somit das notwendige Know-how mitbringen. Zudem sollten Sie darauf achten, dass Dienstleister gebrauchte Altgeräte direkt vor Ort abholen. Dies spart zusätzlichen Aufwand für den sicheren Abbau und Transport der Komponenten. Arbeiten Unternehmen bereits beim Roll-out ihrer Arbeitsplätze mit IT-Dienstleistern zusammen, empfiehlt es sich, Partner auszuwählen, die die anschließende fachgerechte Entsorgung oder Wiedervermarktung gleich mit anbieten.

Bei der anschließenden Aufbereitung der Altgeräte sollten Unternehmen auf eine lückenlose Systemprüfung durch den Wiedervermarkter achten. Auch auf die sichere Löschung ihrer Daten müssen sie bestehen, um Datendiebstählen vorzubeugen. Bei sensiblen Daten empfiehlt sich sogar eine Datenlöschung direkt vor Ort.

Auf Erlöse achten

Nach der Aufarbeitung werden die Geräte wieder in den Handel gebracht, meist nicht durch den Wiedervermarkter selbst, sondern über spezielle Brokernetzwerke. Hier sollten Unternehmen darauf achten, dass Wiedervermarktungsdienstleister mit Brokern zusammenarbeiten, die sich auf einzelne Hardwarebereiche wie Server oder Telekommunikationsanlagen spezialisiert haben wie beispielweise Systemhäuser. Diese garantieren meist einen höheren Preis für die jeweiligen Komponenten. „Für Unternehmen derzeit besonders attraktiv ist die Aufarbeitung von gebrauchten Notebooks, da hier die Preise in den vergangenen Monaten konstant geblieben sind”, erklärt Andrea Rudy, Geschäftsführerin bei Geodis Logistics.

Umweltschutz beachten

Broker vertreiben die Geräte im Anschluss häufig über Webshops, Händlernetze oder Ladengeschäfte international weiter, vor allem in Länder wie Südamerika und Südafrika. Unternehmen sollten darauf achten, ob Wiedervermarkter zusammen mit Entsorgungspartnern und Brokern arbeiten, die Vertriebskanäle transparent darstellen und entsprechend als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert sind. So können sie sicherstellen, dass Komponenten nicht in Dritte-Welt-Länder verschifft und dort auf Kosten der Umwelt entsorgt werden. „Laut Umweltbundesamt werden jährlich 50.000 Tonnen Elektroschrott aus Deutschland ins außereuropäische Ausland verschifft ohne eine fachgerechte Entsorgung”, erklärt Andrea Rudy.

Eigene Aufbereitung

Unternehmen, die ihre gebrauchte Hardware hingegen selbst vermarkten wollen, sollten über entsprechendes Fachpersonal verfügen. Diese Spezialisten sollten in der Lage sein, nicht nur PC-Komponenten, sondern auch Telekommunikationsanlagen und Geräte rund um den Büroarbeitsplatz wiederaufzuarbeiten. Gleichzeitig sollten Unternehmen die erforderliche Infrastruktur für Demontage, Prüfung und Aufarbeitung sicherstellen sowie zusätzliche Kapazitäten für Zwischenlagerung und Transport der Altergeräte.

Zitat Unternehmensvertreter

Andrea Rudy fasst zusammen: „Ist die IT noch gebrauchsfähig, lohnt sich die Wiedervermarktung für Unternehmen finanziell immer. Auch gehen wir davon aus, dass Unternehmen im kommenden Jahr wieder vermehrt in neue Arbeitsplätze investieren und so die Möglichkeit der Wiedervermarktung verstärkt nutzen werden.”

Über das Unternehmen

Die Geodis Logistics Deutschland GmbH ist Teil der globalen Transport- und Logistik-Sparte der französischen Bahn, SNCF Geodis. Das Unternehmen bietet globale, multimodale Lösungen für seine Kunden in Europa und auf der ganzen Welt. Das Unternehmensnetzwerk deckt 120 Länder ab und liefert mit seiner multikulturellen Belegschaft lokale, flexible und proaktive Dienstleistungen. SNCF Geodis ist Europas viertgrößter Transport- und Logistikdienstleister. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 50.000 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 8 Milliarden Euro. In Deutschland ist Geodis Logistics an 15 Standorten vertreten und hat seinen Hauptsitz in Frankfurt am Main.

Geodis Logistics bietet seinen Kunden Logistikdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Verwaltung der Warenströme über Kontraktlogistik einschließlich Lagerhaltung und Distribution bis hin zu technischen Dienstleistungen. Dazu gehören insbesondere der Roll-out von High-Tech-Produkten sowie Reparatur-, Ersatzteil- und Rückhollogistik-Aktivitäten. Geodis Logistics betreut Kunden verschiedenster Branchen, der Schwerpunkt liegt auf den Bereichen High-Tech, Fast Moving Consumer Goods und Retail.

Weitere Informationen zu den Lösungen von Geodis Logistics  erhalten Sie unter www.geodis.de oder www.geodis.com.

Kontaktdaten

Pressekontakt
LEWIS – Global Public Relations
Marina Ziegler & Carolin Nillert
Tel.: 069 – 3085 – 5851
E-Mail: geodis@lewispr.com

Unternehmenskontakt
Geodis Logistics Deutschland GmbH
Yeliz Kavak
Tel.: 069 – 6636 – 6506
E-Mail: ykavak@geodis.de


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