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Infor kündigt neue Version von Infor PLM Optiva an

Unternehmen in der Prozessfertigung profitieren von mehr Flexibilität in der Rezepturverwaltung, geringeren Materialkosten und besserem Compliance-Management

München - 30. July 2008

Infor kündigt ein neues Release seiner Product Lifecycle Management (PLM)-Lösung für Prozessfertiger und Händler mit Eigenmarken an. Funktionale Erweiterungen in der neuen Version verbessern unter anderem die Rezepturentwicklung einschließlich Bearbeitung und Ausgabe sowie die Performance- und Produktionssimulation. Insgesamt erlaubt Infor PLM Optiva flexibleres Arbeiten und bietet mehr Analyse- und Testfunktionen. Infor hat zudem den Qualitäts- und Label-Management-Prozess gestrafft.

 


Neu ist der Advanced Formula Editor: Diese Hauptergänzung in Infor PLM Optiva hilft Produktionsunternehmen, Rezepturen und Varianten visualisiert vorzumodellieren und auf dieser Basis rasch ideale Zusammensetzungen festzulegen und mögliche Risiken zu identifizieren. Entwickler können zudem schnell eine Reihe von Rezepturen erstellen und die entsprechenden Wirkungen simulieren, um so den Trial-and-Error-Zyklus, den die Rezepturentwicklung normalerweise durchläuft, zu verkürzen. Die Funktion kann spürbar Kosten sparen helfen und den Zeitaufwand bis zur Marktreife von Produkten verringern, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Der neue Editor ermöglicht zudem, Rezeptur-Untergruppen zu erstellen, etwa für zusätzliche Geschmacksrichtungen. Dadurch lässt sich die Chargen-Qualität und Produktkonsistenz verbessern. Gleichzeitig verringert sich die Plagiatsgefahr: Das Unternehmen muss nicht seine ganze Rezeptur an Dritte weitergeben, wenn es die Produktion teilweise auslagert. Das Test-Modul verfügt jetzt ebenfalls über neue Rezepturverwaltungsfunktionen, so dass Fehlerquellen minimiert und die Produktsicherheit erhöht werden können.


Das Industrie-Analystenhaus Gartner schreibt in einer im Februar 2008 veröffentlichten Studie „PLM für Prozess-Fertiger verhilft zu Wettbewerbsvorteilen in globalen Märkten”: „[Prozessfertiger] sind gezwungen zu investieren, da die meisten ihrer Produkte als Verbrauchsartikel unter starkem Preisdruck betrachtet werden müssen. Daher müssen sie neue Produkte mit höheren Margen entwickeln, gleichzeitig aber Kosten durch größere Effizienz einsparen, vor allem für ihre Produktzugpferde. Sie haben erkannt, dass PLM ihnen helfen kann, Rezepturen und Mischungsverhältnisse effizienter zu verwalten und dabei gesetzlichen Vorschriften gerecht zu werden sowie die Zusammenarbeit in der Supply Chain in vielen verschiedenen Märkten zu straffen.”
Infor PLM Optiva bietet jetzt auch ein verbessertes Analyse-Modul, um Produktdesign in der Fertigung zu simulieren. Damit lassen sich potenziell kritische Bereiche früher entdecken, so dass später weniger Zeit für Korrekturen nötig ist oder teure Änderungen in der Supply Chain gar nicht erst anfallen. Beispielsweise könnte ein Suppenhersteller seine bestehenden Rezepturen prüfen und entscheiden, welche Auswirkung eine Version mit niedrigem Natriumgehalt auf die Kosten und die Qualität des Produkts haben würde. Das Analyse-Modul liefert darüber hinaus Einblicke in die Produktionskosten, Ressourcen und Gewinne, um eine akkuratere Analyse der Geschäftsperformance zu ermöglichen. Die erweiterten Analysefunktionen erleichtern es Fertigern zudem spürbar, Angaben auf den Produktetiketten nachzuweisen und helfen so, weitere Kosten zu sparen und gesetzliche Vorschriften zu erfüllen.


Andere Verbesserungen, die die Compliance betreffen, entstehen durch die engere Integration der Intelligent Authoring-Applikation von Atrion International, einem Anbieter von Lösungen für die Produkt-Compliance für international agierende Unternehmen. Diese Funktionen helfen, die Produktanalyse mit Schwerpunkt auf die Erfüllung von gesetzlichen Anforderungen zu optimieren. Sie automatisieren die Erstellung von weltweit gültigen, mehrsprachigen Dokumenten und minimieren die mit der Compliance verbundenen Kosten und Arbeitsrückstände, wenn viele Produkte gleichzeitig in den Markt eingeführt werden oder zahlreiche Vorschriften erfüllt werden müssen.


Zusätzlich sorgt ein neues Label Development-Modul für höhere Etikettengenauigkeit und optimiert die Erstellung der Produktlabels auf Basis von Rezepturberechnungen, Tests und Analysen. Diese erweiterte Label-Management-Funktion, die zahlreiche verschiedene Rezepturen umfassen kann, hilft Fertigern, die Vorlaufzeiten, Kosten und Komplexität der Label-Verwaltung zu verringern.
Weitere Informationen über Infors PLM-Produktangebot für Lebensmittel- und Getränkehersteller finden sich unter: http://www.infor.com/solutions/plm/industries/fb/.

Zitat Unternehmensvertreter

„Innovationen durch neue Produktentwicklung, Kostendruck auf Produktions- und Lieferketten und die Langzeitentwicklung von Kernmarken sind kritische Anforderungen, denen Prozessfertiger gegenüberstehen”, sagt Rory Granros, Director Industry and Product Marketing für Prozessindustrien & PLM bei Infor. „Um diese Geschäftsanforderungen zu meistern helfen, haben wir viele Verbesserungen von Infor PLM Optiva darauf ausgelegt, Innovationen zu beschleunigen und gleichzeitig Qualitätsstandards einzuhalten, Kosten zu sparen und weltweite gesetzliche Anforderungen zu berücksichtigen.”

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Infor bietet geschäftsspezifische Software für erfolgsorientierte Unternehmen. In die Infor-Lösungen ist Erfahrung eingebaut: Sie ermöglichen Unternehmen jeder Größe, unternehmerisch zu handeln und sich den schnellen Entwicklungen des globalen Marktes anzupassen. Mit mehr als 70.000 Kunden setzt Infor neue Maßstäbe für das, was Unternehmen von einem Anbieter für Unternehmenssoftware erwarten. Weitere Informationen finden sich unter www.infor.com.

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