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Deutscher Mittelstand: Chancen für erfolgreiche Expansion so groß wie nie

Günstige Marktbedingungen bilden gute Grundlage für Filialeröffnung im Fremdmarkt / Expansionsexperte InterGest erläutert Vorteile

Saarbrücken - 05. November 2009

Niedrige Immobilienpreise, wirtschaftliche EU-Förderprogramme und hoch qualifiziertes Personal auf Jobsuche: Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Expansion ins Ausland sind für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) so günstig wie nie. Durch die weltweite Rezession kann der Schritt ins Ausland für deutsche Unternehmen den wirtschaftlichen Durchbruch bedeuten – Wettbewerber sind angreifbar und Ressourcen im Überfluss vorhanden. Professor Peter Anterist, Vorstandsvorsitzender der internationalen Treuhandgesellschaft InterGest, fordert die KMUs daher auf, keine falsche Zurückhaltung an den Tag zu legen:
„Nur wenige Mittelständler wissen, dass sie mit der Infrastruktur, die sie in ihrem bestehenden Unternehmen haben, zumindest innerhalb von Europa sehr leicht eine Präsenz aufbauen können.“ Dennoch trauten sich viele aber gerade im Moment nicht, weil sie völlig falsche Vorstellungen davon hätten, wie so eine Markterschließung von statten gehen könnte.

KMUs sind laut Jahresmittelstandsbericht 2009 weniger von der Krise betroffen als größere Unternehmen und werden einen Umsatzrückgang von lediglich zwei Prozent verzeichnen – gute Voraussetzungen für Investitionen. Fehlende Komponenten können im Ausland derzeit unter günstigen Bedingungen hinzugekauft werden.

Die Immobilienkrise hat neben den Preisen für private Eigenheime auch die Bürogebäude erfasst. Um 2,7 Prozent sind die Mietpreise im zweiten Quartal gefallen, wie die US-Immobilienfirma Reis berichtet. Auch in Ländern wie Kanada, Spanien, Ungarn oder Großbritannien sinken die Preise derzeit. Erwerben Ausländer Immobilieneigentum in den Vereinigten Arabischen Emiraten, erhalten sie ein so genanntes „Multi-Entry-Visum“. Dieses Dokument erlaubt ihnen, bis zu sechs Monate in den Emiraten zu bleiben. So will das Land den Immobilienstandort unterstützen. 

Steuern sparen Unternehmen in Ländern wie der Schweiz und Luxemburg. Hier wurde die Lizenzbesteuerung von knapp dreißig auf sechs Prozent gesenkt. So sparen deutsche Unternehmen dreizehn Prozent im Vergleich zum Heimatland. In der Schweiz können Unternehmen zudem mit dem Finanzamt über Konditionen verhandeln. Über die EU-Regionalförderung, dem so genannten Phasing-Out-Programm, werden Regionen wie Österreich, Schottland, Spanien, Belgien, Griechenland und Italien bis zum Jahr 2013 wirtschaftlich gefördert. Je nach Region gehört auch die Unterstützung von Betriebsgründungen, -ansiedlungen sowie -übernahmen dazu.

Bei der Kreditvergabe sollten KMUs – so InterGest – zudem nicht allein auf ihre Hausbank, sondern auch auf internationale Finanzinstitute vertrauen. Günstigere Bedingungen als in Deutschland herrschen oft vor allem in Frankreich. Auch der Arbeitsmarkt gestaltet sich hier überaus positiv: Unternehmen finden derzeit vor allem junge, motivierte und qualifizierte Mitarbeiter. Die Arbeitslosenrate liegt laut veröffentlichten Zahlen des Statistikamtes Eurostat bei den 15- bis 24-jährigen bei 18,3 Prozent. Die USA verzeichnet einen Höchstwert von 9,5 Prozent.

Zitat Unternehmensvertreter

„Allgemein kreist in den Köpfen der Unternehmer die Vorstellung, dass ein Auslandsengagement mit hohen Anfangskosten zusammenhängt. Doch die grundlegende Infrastruktur wie EDV, Lager, Versand und ERP-Systeme ist im Unternehmen oft bereits etabliert. Richtig eingesetzt und geplant kann diese auch in anderen europäischen Märkten kostengünstig mitbenutzt werden“, fasst InterGest-Experte Anterist zusammen. „Wer die momentan günstigen Bedingungen geschickt nutzt und sich auf sein Kerngeschäft konzentriert, kann sich exzellent auf den Aufschwung vorbereiten und so einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil erlangen.“

Über das Unternehmen

Zu den zahlreichen Dienstleistungen von InterGest (www.intergest.com) zählen neben Controlling, Recht und Steuern, Marketing, Finanzberatung und Organisationsaufbau auch Markt- und Wettbewerbsanalysen, Mahnwesen sowie Forderungsmanagement. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Gründungsphase von Auslandsniederlassungen.

InterGest wurde 1972 im französischen Sarreguemines von Prof. Dr. Heinz Anterist gegründet. 1982 beginnt das Unternehmen mit der Entwicklung eines Franchisesystems zur Internationalisierung des InterGest-Konzeptes. 2001 übernimmt Heinz Anterist den Vorsitz des Aufsichtsrates. Präsident der InterGest SAS wird sein Sohn, Prof. Peter Anterist. Die InterGest-Gruppe besteht heute aus 40 Franchise-Partnern in über 50 Ländern und beschäftigt insgesamt über 500 Mitarbeiter weltweit.

PaMMon wurde im September 2008 gegründet und ist eine hundertprozentige Tochter von InterGest. Der Geschäftsführer der PaMMon International, Dr.-Ing. Jürgen Kohlrusch, hat das EDV-Programm in über zehnjähriger Arbeit mit seinem Team entwickelt und verfeinert. Die Software wurde bereits zur Kontrolle und Steuerung in- und ausländischer Betriebsstätten von ThyssenKrupp Materials Europe, aber auch mittelständischer Firmen erfolgreich eingesetzt.

Kontaktdaten

LEWIS Global PR
Marina Ziegler & Carolin Nillert
Tel.: +49 69 3085-5851
InterGest@lewispr.com


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