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Guter Inhalt perfekt in Szene gesetzt

Lexmark gibt Tipps zur richtigen Verwendung von Schriftarten

Dietzenbach - 03. February 2009

Ob Texte ankommen oder nicht, hängt in erster Linie vom Inhalt ab. Das letzte Quäntchen jedoch, das über Lust zur Lektüre oder Langeweile vor der “Bleiwüste” entscheidet, macht die Wahl der richtigen Schriftart aus. Der Drucker-Spezialist Lexmark hat wertvolle Tipps zusammengestellt, die sowohl die Wahrnehmung als auch die Wirkung Ihrer Dokumente erheblich steigern.

Damit Texte ihren Adressaten erreichen, müssen Schrifttyp und -art dem Zweck des Dokuments entsprechen. Der Schrifttyp zieht Leser an, transportiert Informationen wie „seriös“, „verspielt“, „modern“ oder „nüchtern“ und leitet den Blick des Lesers über den Text. Beim Einsatz im Unternehmen trägt die verwendete Schriftart erheblich zur Außenwirkung – zum „Branding“ – bei. Arbeiten Firmen an ihrer „Corporate Identity“ gehört die Einführung eines einheitlichen und zur Philosophie passenden Schriftbildes meist zu den Basisaufgaben. Große Unternehmen lassen oft sogar eigene Schriftarten entwickeln, mit denen sie sich klar von der Konkurrenz abheben. Wer dafür nicht die finanziellen Mittel hat, kann zumindest durch die Wahl einer „Nicht-Standard-Schrift“ Akzente setzen: Es muss nicht immer ‚Arial’ oder ‚Times New Roman’ sein – Fonts wie ‚Garamond’ oder ‚Verdana’ sehen ebenfalls gut aus und machen oftmals den kleinen aber feinen Unterschied aus, der ein Unternehmen aus der Masse hervorhebt.

Schon beim einfachen Geschäftsbrief lohnt sich deshalb die Mühe eines ausgereiften Layouts. Dazu bedarf es nicht unbedingt einer professionellen Desktop Publishing Software. Auch mit Word lassen sich beachtliche Ergebnisse erzielen. Die wichtigste Grundregel: Weniger ist mehr. Verwenden Sie pro Dokument nie mehr als zwei verschiedene Schrifttypen - einen Schrifttyp für Headlines und Zwischenüberschriften und den anderen für den Haupttext und Bildunterschriften. Auch bei der Schriftgröße ist Beschränkung angesagt. Texte, in denen sich Schriften in den unterschiedlichsten Größen und Formen abwechseln, wirken schnell unruhig und irritierend. Die logische Gliederung, die mit dieser Maßnahme eigentlich erfolgen sollte, lässt sich so gerade nicht erreichen – der Leser wird verwirrt und bei der Informationsaufnahme behindert.

Bei der Wahl der Schriftart haben Sie im Wesentlichen die Wahl zwischen solchen mit Serifen und denen ohne. Serifen sind kleine Hilfslinien an den Buchstaben, die den Lesefluss erleichtern sollen. Fast alle Bücher und Zeitungen verwenden deshalb Serifenschriften. Bekannteste Vertreter sind die 1931 für die Zeitung „The Times“ in England entworfene ‚Times’ sowie die im 16. Jahrhundert entwickelte ‚Garamond’.

Serifenlose Schriften dagegen werden in Papiermedien meist für Überschriften verwendet. Die beliebtesten Beispiele dieser Schriftfamilie sind ‚Helvetica’, ‚Verdana’ und die im Auftrag von Microsoft entwickelte ‚Arial’. Gerade bei kurzen Texten wirken serifenlose Schriften sehr gut lesbar und modern. Sie sind deshalb vor allem bei Unternehmen beliebt, die sich ein jugendlich, frisches, modernes Image geben wollen, etwa Werbeagenturen oder IT-Startups. Das Familienunternehmen oder die Anwaltskanzlei, die sich als seriös und traditionsbewusst positionieren möchte, ist mit einer Serifen-schrift dagegen weitaus besser beraten.

Grundsätzlich gilt jedoch: Serifenlose Schriftarten kommen auf dem Bildschirm besser zur Geltung, als solche mit Serifen. Der Grund liegt in den unterschiedlichen Auflösungen: Während Monitore normalerweise mit einer Auflösung zwischen 90 und 100 dpi arbeiten, sind beim Druck viel höhere Werte möglich, so dass auch die Serifen besser zu lesen sind. Der neue Lexmark X7675 aus der Professional Serie etwa erreicht eine maximale Auflösung von 4.800 mal 2.400 Punkten. Dies ist jedoch nur für Bildausdrucke relevant. Für reine Texte reicht eine weit niedrigere Einstellung.

Die Zeiten, in denen zwischen der Darstellung am Bildschirm und dem Ausdruck auf Papier Welten lagen, gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Was auf dem Monitor erscheint, entspricht heute dem, was moderne Drucker zu Papier bringen. Wer mit verschiedenen Schriftarten experimentiert und auf den „haptischen“ Eindruck eines Ausdrucks nicht verzichten möchte, sollte dafür die unterschiedlichen Sparfunktionen verwenden. Empfehlenswert ist es, sich das Dokument vor dem Ausdrucken in der Druckvorschau anzusehen. Auf diese Weise können Sie vorab leicht überprüfen, wie Ihre Ausdrucke in den zahlreichen und jedem Betriebssystem beigelegten Schriftarten wirken und dazu noch unnötige Ausdrucke vermeiden. Jeder noch so sorgfältig ausgewählte Schrifttyp wird im Druck seine Wirkung verfehlen, wenn das Ergebnis verwaschen, matt oder sogar verschmiert aussieht. Deshalb sollten Sie neben der sorgfältigen Auswahl der Schriftart Ihr Augenmerk auch auf den optimalen Drucker richten. Neben dem Einsatz von Original-Tintenpatronen oder Druckkassetten beeinflusst zudem die Wahl des passenden Papiers die Qualität der Ausdrucke.

 

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http://www.lexmark.de


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