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Mit dem Eco-Simulator sensibilisiert Lexmark Anwender für den Umweltschutz

Dietzenbach - 29. May 2009

Lexmark (NYSE: LXK) stellt mit der heutigen Ankündigung des Eco-Simulators eine weitere Maßnahme vor, mit der das Unternehmen Anwender dabei unterstützt, die Umweltbelastung beim Drucken zu reduzieren. Der Lexmark Eco-Simulator zeigt Anwendern Möglichkeiten auf, umweltbewusster zu drucken. Über die Website http://www.lexmark.de haben nun auch private Nutzer und kleine Unternehmen die Möglichkeit, die Umweltauswirkungen ihres Drucksverhaltens zu überprüfen.

Viele Anwender denken beim Umweltschutz in der IT zunächst an den Stromverbrauch. Dabei hat die Lexmark Life-Cycle-Analyse (LCA)[1] ergeben, dass der größte Posten in der Umweltbilanz tatsächlich vom Papierverbrauch herrührt – im Vergleich zu ungefähr zehn Prozent, die auf das Konto des Stromverbrauchs gehen. Betrachtet man den Lebenszyklus des Druckers, so belastet das Multifunktionsgerät die Umwelt während seiner Nutzungsphase beim Anwender am meisten (zwischen 55 und 68 Prozent) – während Produktion und Recycling entsprechend geringer zu Buche schlagen.

Lexmark hat den ursprünglich für Unternehmen entwickelten Eco-Simulator für Endkunden erweitert, damit auch sie nachvollziehen können, wie ihr eigenes Druckverhalten und der Papierverbrauch die Klimaveränderung, die Ressourcenverschwendung und die generelle Umweltverschmutzung beeinflussen können. Der Eco-Simulator unterstützt Nutzer dabei, aktiv zum Umweltschutz beizutragen, indem sie weniger drucken und mehr sparen.

Der Eco-Simulator errechnet die Umweltbelastung anhand des persönlichen Druckverhaltens und zeigt dies als möglichen Einfluss für die Klimaerwärmung und den Abbau der Ozonschicht auf. Ebenso wird der Verbrauch an nicht erneuerbaren Ressourcen in diesem Prozess dargestellt. Die Kenntnis über den Umwelteinfluss des individuellen Druckverhaltens ist entscheidend – auch dafür, um Anwendern dabei zu helfen, ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Weniger drucken, mehr sparen

Der Eco-Simulator stellt einfache Fragen zum Druckverhalten des Anwenders:

   1. Verwenden Sie einfachen oder beidseitigen Druck (Duplex)?
   2. Verwenden Sie Multi-Up-Druck (mehrere Seiten verkleinert auf einem Blatt)?
   3. Nutzen Sie ihren Drucker drei Jahre lang oder haben Sie ihn länger (fünf Jahre) im Einsatz?
   4. Drucken Sie über einen WLAN-Anschluss (wireless)?
   5. Verwenden Sie Standard- oder XL-Tintenpatronen?

Anschließend berechnet der Eco-Simulator, basierend auf der LCA des verwendeten Lexmark Druckers, den durch das Druckverhalten bedingten Einfluss auf die Umwelt. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus des Druckers berücksichtigt – von der Herstellung bis hin zum Recycling. Die Ergebnisse beziehen sich auf die durch das Drucken verursachte Umweltbelastung während eines Jahres und werden in Relation zu den drei wichtigen Indikatoren „nicht erneuerbare Ressourcen“, „globale Erwärmung“ und „Ozonverschmutzung“ gesetzt. Gleichzeitig veranschaulicht der Eco-Simulator auf einfache und leicht verständliche Art die Vorteile eines geänderten Druckverhaltens.

Béatrice Marneffe, Director of Sustainable Affairs bei Lexmark, erklärt: „Der Eco-Simulator für Endkunden ist ein weiterer Schritt in dem Bestreben von Lexmark, die Umweltbelastung durch Drucken zu minimieren. Nachhaltigkeit hat sehr viel mit dem persönlichen Verhalten zu tun. Deshalb wurde das Tool so entwickelt, dass der Einzelne nachvollziehen kann, welche Auswirkungen sein Druckverhalten auf die Umwelt hat.“

„Lexmark ist sich seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst und hat daher eine Reihe von Aktionen zur Nachhaltigkeit, sowohl intern als auch extern, ins Leben gerufen. Diese umfassen beispielsweise „grüne“ Produkteigenschaften und Recycling-Konzepte“, so Marneffe weiter.

Nutzer von Druckern können mit einfachen Maßnahmen ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten:

   1. Mehrere Anwender nutzen zuhause gemeinsam einen Drucker (zum Beispiel über WLAN)
   2. Papier sparen durch beidseitiges Drucken (Duplex)
   3. Drucker mit langer Garantie einsetzen, um so die Nutzungsdauer zu erhöhen
   4. Drucker mit umweltschonenden Funktionen nutzen
   5. Das Gerät nach Gebrauch ausschalten
   6. Software wie die Lexmark Toolbar nutzen, um gezielt Inhalte von Webseiten zu drucken
   7. Im Entwurfsmodus drucken, um Tinte und Toner zu sparen
   8. Besonders ergiebige Lexmark XL-Patronen verwenden
   9. Den Drucker bei einer geeigneten Recycling-Annahmestelle entsorgen
  10. Den Vorteil des kostenlosen Rücknahmeprogramms für Verbrauchsmaterialien von Lexmark nutzen

„Mit dem Eco-Simulator unterstützt Lexmark seine Kunden wieder ein Stückchen mehr dabei, weniger zu drucken und mehr zu sparen“, so Marneffe. „Die Anwender müssen dies zunächst verstehen und ihr Druckverhalten entsprechend ändern, damit sich etwas bewegt.“

Der Eco-Simulator ist zu finden unter:
http://lexmark-emea.com/central/green_tools/ecosimulatorinkjet/DE/

[1] Die LCA wurde in einem Referenz-Szenario erstellt, bei dem ein Lexmark X9350 verwendet wurde. Die Life-Cycle-Analyse wurde in Übereinstimmung mit ISO 14040 und 14044 von Bio Intelligence Services durchgeführt und von TNO geprüft und zertifiziert. Sie nutzt elf Indikatoren: Verbrauch nicht-erneuerbarer Ressourcen, nicht-erneuerbare Primärenergien, globales Erwärmungspotential, Zerstörung der Ozonschicht, photochemische Oxidation, Luftversäuerung, Wasser-Eutrophierung, Humantoxizität, Gefährdung von Trinkwasser und Ozeanen sowie Boden-Ökotoxizität.

Links

http://www.lexmark.de

http://lexmark-emea.com/central/green_tools/ecosimulatorinkjet/DE/


Technorati tags: Lexmark | Eco-Simulator | Life-Cycle-Analyse | LCA | IT | Umweltschutz | Recycling | Multi-Up |

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