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NorthgateArinso warnt: Nach der Finanzkrise kommt die „Wissenskrise“

Babyboomer-Generation geht in den Ruhestand: Unternehmen müssen Wissensverlust vorbeugen

Glattbrugg - 30. October 2008

Nach der Finanzkrise droht vielen Unternehmen in den kommenden Jahren eine weitere Krise: Die so genannte Babyboomer-Generation der Nachkriegszeit geht in Rente – und mit ihr das gesammelte Wissen einer ganzen Generation. NorthgateArinso rät Unternehmen in diesem Zusammenhang, schnell zu handeln, um den Verlust von geschäftskritischem Know-how zu verhindern, wenn sich die Babyboomer-Generation in den nächsten fünf bis zehn Jahren zur Ruhe setzt. Denn die Konsequenzen dieser Wissenslücke können die Auswirkungen der Finanzkrise noch verschärfen, wenn keine geeigneten Gegenmassnahmen ergriffen werden.

NorthgateArinso empfiehlt: Unternehmen sollten nicht nur sicherstellen, dass das bestehende Wissen in der Organisation erhalten bleibt. Sie sollten auch dafür sorgen, dass jüngere und neue Mitarbeiter von den gesammelten Erfahrungen und dem Fachwissen ihrer Vorgänger profitieren. Um diesen Wissenstransfer zu gewährleisten, ist eine Talentmanagement-Strategie unabdingbar. Andernfalls kann sich der Know-how-Verlust langfristig und nachhaltig negativ auf die Wettbewerbsvorteile sowie die finanzielle Situation der Unternehmen auswirken. 

„Für viele Unternehmen stellt die Pensionierung der Babyboomer-Generation wahrscheinlich eine grössere Herausforderung als die Eingliederung der derzeitigen jungen Generation Y dar“, erklärt Steffen Lichtenberger, Managing Director NorthgateArinso Schweiz. „Während sich Unternehmen mit der Internet-Generation meist intensiv auseinander gesetzt haben, tun sie wenig dazu, das Wissen der Gründer-Generation zu erhalten. Die unternehmerischen Fähigkeiten, Fachkenntnisse und Erfahrungen dieser Mitarbeiter müssen jetzt weiter gegeben werden, ehe es zu spät ist.“

NorthgateArinso rät Unternehmen, in drei Schritten vorzugehen:

1. Erkennen: In einem ersten Schritt sollten die Risiken abgeschätzt werden, die sich individuell durch den Renteneintritt der Babyboomer-Generation ergeben: Wer verlässt das Unternehmen? In welchen Abteilungen entstehen Lücken? In welchen Kernbereichen schlägt der Verlust von Fachwissen besonders zu Buche? Geht man davon aus, dass alle 63-Jährigen dieses Jahr in Rente gehen, wären das fast 100 000 Menschen allein in der Schweiz: Um all diese Daten lückenlos zu erfassen und zu verwalten, sind automatisierte Prozesse notwendig. Denn sind keine aussagekräftigen Informationen vorhanden, lässt sich die zukünftige Personalsituation nicht in Zahlen fassen – und der Wissenslücke nicht entgegenwirken.

2. Analysieren: Als nächstes sollten Unternehmen erfassen, welche Fachkompetenzen sie in den kommenden fünf bis zehn Jahren verlieren werden und prüfen, inwieweit die Nachfolgeplanung des Unternehmens diese Verluste ausgleichen kann. Auch gilt es festzustellen, mithilfe welcher Prozesse das Wissen von ausscheidenden Mitarbeitern im Unternehmen gehalten werden kann – entstehende Wissenslücken müssen identifiziert sowie gefüllt werden.

3. Lernen: Aus der Erkenntnis der Babyboomer-Problematik können Unternehmen lernen und sich folgende Fragen stellen: Müssen vorhandene Systeme für das Wissensmanagement noch in die HR-Prozesse integriert werden? Lassen sich weitere formelle und informelle Prozesse zum Wissenstransfer entwickeln, die von dienstälteren Mitarbeitern verantwortet werden? Oder gibt es kreative Möglichkeiten, ihr Wissen zu konservieren und an neue Mitarbeiter weiterzugeben, beispielsweise in Form von Webcasts, Wikis oder Unternehmens-Communities?

Bei der Verwaltung von Unternehmens-Know-how spielt die richtige Technologie eine Schlüsselrolle. Damit lassen sich Informationen so erfassen, dass sie wie in einem Unternehmensarchiv jederzeit verfügbar sind. So lässt sich das vorhandene Fachwissen intern weiter geben und die praktischen Aspekte der Nachfolgeplanung einfach handhaben. Die Personalabteilung kann sich dann voll und ganz auf die strategische Seite des Talentmanagement konzentrieren.

„Wissensmanagement muss als ganzheitlicher und effektiver Ansatz implementiert werden. Das bedeutet aber nicht, dass es kompliziert sein muss“, sagt Steffen Lichtenberger. „HR-Plattformen können zur Speicherung von Informationen erweitert werden, und zwar so, dass diese leicht abgerufen werden können – egal, ob von neuen Mitarbeitern in der Schweiz oder Führungskräften weltweit.“

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Über NorthgateArinso
NorthgateArinso, die HR-Sparte von Northgate Information Solutions, wurde im Jahr 2007 nach der Übernahme von ARINSO International gegründet und verfügt als gemeinsames Unternehmen über mehr als ein halbes Jahrhundert an HR-Expertise.

NorthgateArinso ist ein führender Anbieter globaler Human Resources Software und Services und bietet Unternehmen jeder Grösse innovative HR-Businesslösungen. Zum Kundenstamm zählen Global FortuneTM 500 Unternehmen und viele Organisationen des öffentlichen Bereichs.

Unsere Vision ist einfach: Wir wollen für HR-Entscheidungsträger ein vertrauenswürdiger Partner sein und der Personalabteilung dabei helfen, HR-Services durch optimierte Prozesse und effizientere Technologien zu verbessern, indem wir Schlüsselbereiche wie Personaladministration, Lohnabrechung, Sondervergütungen, Rekrutierung, Wissens- und Talentmanagement unterstützen.

NorthgateArinso ist mit strategischer Beratung, Best-of-breed-Lösungen, Outsourcing-Services und Systemintegration auf HR-Excellence spezialisiert und mit 4.500 Mitarbeitenden in 31 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten.

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Mario Jacober
NorthgateArinso Switzerland
Tel.: +41 58 800 90 00
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Bernadette Gmal
LEWIS Communications
Tel: +49 89 17301912
E-Mail: bernadetteg@lewispr.com

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Weitere Informationen finden sich unter www.northgatearinso.ch.


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