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Fachkräftemangel: UNIT4 ermittelt bei Roundtable vielschichtiges Stimmungsbild in der IT-Branche

Führende Vertreter der Industrie diskutieren Probleme bei der Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter

München - 14. February 2011

Die Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen der IT-Industrie könnte kaum besser sein: Flache Hierarchien, große Entscheidungsspielräume und ein familiäres Miteinander. Bei einem Roundtable, den der ERP-Anbieter UNIT4 Agresso kürzlich in München mit seinen Kunden veranstaltete, diskutierten sechs unterschiedliche Unternehmen, warum trotzdem qualifizierte Fachkräfte fehlen. Dazu gehörte auch die Frage, wie gutes Personal für eine Karriere jenseits der großen IT-Konzerne begeistert werden kann.

Der IT-Dienstleister Materna beispielsweise benötigt regelmäßig IT-Fachkräfte mit sehr spezifischem Know-how. Wie alle Teilnehmer der UNIT4 Agresso-Diskussionsrunde setzt auch Materna auf intensive Kontakte zu Schulen, Fachhochschulen und Universitäten. Daneben kümmert sich das Unternehmen um die duale Ausbildung in IT-Berufen.

Gedanken macht sich der Konstanzer Content-Management-Spezialist Seitenbau GmbH nicht nur um den Nachwuchs an jungen Fachkräften, sondern auch bei der Rekrutierung erfahrener Mitarbeiter: Mit einer betriebseigenen Kindertagesstätte bietet das Unternehmen eine attraktive „Gehaltskomponente“. Trotz Maßnahmen wie dieser ist es auch für Seitenbau nicht leicht, neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Vor ähnlichen Problemen steht auch die USU AG, ein IT-Dienstleister mit Hauptsitz in Möglingen bei Stuttgart. In der Region sind neben Daimler, Porsche und IBM viele weitere Großunternehmen angesiedelt, die den Markt für IT-Kräfte beanspruchen. In der Landeshauptstadt sind also erhebliche Anstrengungen nötig, um im Rennen um die besten Köpfe nicht abgehängt zu werden. Das Kölner Unternehmen RLE International hat die klassischen Pfade der Rekrutierung relativ früh verlassen. So setzen die Personaler neben Anzeigen, Karrieretagen und Hochschulmessen schon seit längerem auf soziale Netzwerke.

Eine weitere Arbeitnehmergruppe, deren Probleme im Rahmen des UNIT4 Agresso-Panels diskutiert wurde, waren die älteren Arbeitnehmer. „Obwohl die IT immer als sehr junge Branche wahrgenommen wird, spielt auch hier eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern eine Rolle“, so UNIT4 Agresso Geschäftsführer Dieter Große-Kreul. „Gerade im Mittelstand geraten ältere Mitarbeiter nicht so schnell aufs Abstellgleis.“ Gleichwohl müssten sich gerade diejenigen auf einen harten Wechsel einstellen, die vom Großunternehmen zum Mittelstand gehen.

Zitat Unternehmensvertreter

„Obwohl die IT immer als sehr junge Branche wahrgenommen wird, spielt auch hier eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern eine Rolle“, so UNIT4 Agresso Geschäftsführer Dieter Große-Kreul. „Gerade im Mittelstand geraten ältere Mitarbeiter nicht so schnell aufs Abstellgleis.“

Über das Unternehmen

Über UNIT4 Agresso GmbH
Die UNIT4 Agresso GmbH mit Sitz in München ist eine 100-prozentige Tochter des niederländischen Konzerns UNIT4. Spezialisiert auf Softwarelösungen für ERP und Finanzen unterstützt UNIT4 Agresso Organisationen aus privater und öffentlicher Hand dabei, ihre Geschäftsanforderungen effizient, schnell und kostensparend zu bewältigen. Entwickelt für Branchen, die dem stetigen Wandel unterliegen, umfasst das Produktportfolio die ERP-Lösungen mit dem Kernprodukt Agresso Business World, die Finanzsoftware-Familie CODA sowie die Produkte ProFiskal und KIRP. In Deutschland adressiert das Unternehmen die Kernbranchen projektorientierte Dienstleister, öffentliche Verwaltung, Forschung, Handel, Logistik & Fertigung – die Kunden profitieren von über 30 Jahren Erfahrung des Anbieters. Die Muttergesellschaft UNIT4 ist an der holländischen Börse notiert (EURONEXT - U4AGR) und hat insgesamt 4.230 Mitarbeiter in 24 Ländern. Der Konzernumsatz belief sich 2009 auf 379,4 Millionen Euro.

Mehr Informationen über UNIT4 Agresso unter: http://www.unit4agresso.de

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