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Das Forschungszentrum für Handelsmanagement (Universität St.Gallen) und hybris präsentieren neue Erkenntnisse zum Thema Cross-Channel-Management

Umfangreiche Studie zeigt neue Chancen im kombinierten Online-Offline-Handel

München - 21. February 2011

Die Studienautoren Oliver Emrich und Prof. Dr. Thomas Rudolph vom Forschungszentrum für Handelsmanagement der Universität St. Gallen und hybris, Experte für Multichannel Commerce und Communication, präsentieren neue Erkenntnisse zum Thema ‚Cross-Channel-Management 2011’. Dazu wurden von August bis September 2010 über 1.000 Internetkäufer in Deutschland und über 500 deutschsprachige Internetkäufer in der Schweiz zu Cross-Channel-Unternehmen befragt. Ziel der Studie war ein repräsentatives Meinungsbild, wie Cross-Channel-Händler von Kunden wahrgenommen werden und wodurch sich besonders erfolgreiche Unternehmen auszeichnen.

Eine wichtige Erkenntnis: Die Individualisierung von Lebensstilen und der Drang zur Flexibilisierung im Alltag haben dafür gesorgt, dass sich Konsumenten heute zwischen Online- und Offline-Angeboten spontan entscheiden möchten. Der so genannte ‚Cross-Channel-Kunde’ bewegt sich zwischen beiden Welten und nutzt Online und Offline zu Informations- wie Kaufzwecken gleichermaßen.

Der Vergleich zwischen dem deutschen und dem Schweizer Markt ermöglicht es darüber hinaus von Nachbarn zu lernen und einen länderübergreifenden Wissenstransfer zu ermöglichen. Während in Deutschland die Textilbranche zu den bekanntesten Cross-Channel-Branchen zählt, wird das Feld in der Schweiz vom Lebensmittelhandel angeführt.

Für stationäre Handelsunternehmen und den Katalogversand galten das Internet und die dort präsentierten reinen E-Commerce-Anbieter lange Zeit mehr als Bedrohung denn als Chance. Wie die Studie zeigt, etablieren jedoch gerade Unternehmen mit mehreren Kanälen viele erfolgversprechende Konzepte im Online-Handel.

Häufig ist allerdings unklar, ob eine Umsatzsteigerung des Online-Shops zu einem Wachstum des Unternehmens führt oder zulasten anderer Kanäle erfolgt. Für ein überproportionales Wachstum durch den Online-Shop müssen Unternehmen ein gewisses Maß an Kannibalisierung, also reiner Umsatzverschiebung zwischen den Kanälen, in Kauf nehmen. Neben diesem Konfliktpotenzial kann es mit der richtigen Cross-Channel-Strategie aber gelingen, dass 60 bis 70 Prozent des Online-Umsatzes auf Basis von Wettbewerbswachstum und Kundenentwicklung beruhen. Das heißt der Zugewinn ist auf die Abwerbung vom direkten Wettbewerb oder auf zusätzliches Up-Selling bei den bestehenden Kunden zurückzuführen.

„Bei einer isolierten Umsatzbetrachtung der Vertriebskanäle wird der Einfluss des Online-Shops dramatisch unterschätzt“, sagt Oliver Emrich vom Forschungszentrum für Handelsmanagement der Universität St.Gallen. „Die Studie zeigt, dass vom Online-Shop eine starke Markenwirkung ausgeht, welche für Wachstum in anderen Vertriebskanälen sorgt. Die Angst vor Kannibalisierung ist in vielen Unternehmen jedoch das größte Hindernis."

Mithilfe des neu entwickelten Cross-Channel-Barometers zeigt die Studie Umsatz-Effekte für unterschiedliche Branchen auf. So hat beispielweise die Drogeriekette Schlecker seine Angebotspalette im Online-Shop gegenüber dem Filialportfolio massiv ausgebaut. Über eine Erweiterung im Bereich Lebensmittel gelingt es dem Anbieter als Cross-Channel-Händler in Warengruppen wahrgenommen zu werden, die im stationären Handel nicht zu seinem Kernbereich zählen.

„Das Internet hat für eine größere Dynamik im Handel gesorgt. Wie die Studienergebnisse zeigen können stationäre Händler mit Cross-Channel Management jedoch von diesen Veränderungen profitieren", so Markus Wenger, Country Manager Switzerland von hybris. „Der Online-Handel wird in Zukunft für das stationäre Geschäft, nicht zuletzt durch das mobile Internet immer mehr wichtige Impulse liefern."

Die Studie "Cross-Channel Management 2011" kostet 49 Euro/69 CHF und ist als Printausgabe unter folgender Adresse zu beziehen: www.irm.unisg.ch

Für Presse-Zwecke ist die Studie in digitaler Version erhältlich und kann kostenfrei per E-Mail angefordert werden: oliver.emrich@unisg.ch

Zitat Unternehmensvertreter

„Das Internet hat für eine größere Dynamik im Handel gesorgt. Wie die Studienergebnisse zeigen können stationäre Händler mit Cross-Channel Management jedoch von diesen Veränderungen profitieren", so Markus Wenger, Country Manager Switzerland von hybris. „Der Online-Handel wird in Zukunft für das stationäre Geschäft, nicht zuletzt durch das mobile Internet immer mehr wichtige Impulse liefern."

Analystenzitat

„Bei einer isolierten Umsatzbetrachtung der Vertriebskanäle wird der Einfluss des Online-Shops dramatisch unterschätzt“, sagt Oliver Emrich vom Forschungszentrum für Handelsmanagement der Universität St.Gallen. „Die Studie zeigt, dass vom Online-Shop eine starke Markenwirkung ausgeht, welche für Wachstum in anderen Vertriebskanälen sorgt. Die Angst vor Kannibalisierung ist in vielen Unternehmen jedoch das größte Hindernis."

Über das Unternehmen

Über das Forschungszentrum für Handelsmanagement der Universität St.Gallen

Das Forschungszentrum für Handelsmanagement unter der Direktion von Prof. Dr. Thomas Rudolph ist der anwendungsorientierten Forschung und Lehre in den Bereichen Strategisches Handelsmarketing, E-Commerce sowie Konsumentenverhalten und Markforschung verpflichtet. Dipl.-Kfm. Oliver Emrich leitet darin das Kompetenzzentrum E-Commerce. Zu seinen Aktivitäten zählt die neue Weiterbildungsreihe zum Cross-Channel Management an der Universität St.Gallen, der St.Galler Internettag (29. März 2011) sowie wissenschaftliche Forschungsprojekte zum Online-Handel und Cross-Channel Management.

Über hybris

hybris ist ein führender Hersteller von Standardsoftware für Multichannel Commerce und Communication. Die Software-Entwicklungsstrategie von hybris basiert auf der langjährigen Erfahrung, dass Unternehmen über sämtliche Vertriebskanäle mit Kunden und Partnern stets konsistent, aktuell und relevant kommunizieren müssen. hybris hat für diese Herausforderungen eine integrierte Lösung entwickelt, um die Kommunikations-, Vertriebs- und Kundendienstprozesse über alle Kanäle zu beherrschen. Auf einer Plattform werden sämtliche Produktdaten zentral verwaltet und medienneutral aufbereitet. Diese konsistenten Informationen lassen sich anschließend in jeden beliebigen Online- und Offline-Kanal ausgeben. Dafür bietet hybris integrierte Anwendungen unter anderem für E-Commerce, Mobile Commerce, Call Center Integration und Database Publishing (Katalogproduktion).

Weitere Informationen finden Sie unter www.hybris.de

Kontaktdaten

Kontakt zum Forschungszentrum für Handelsmanagement (Universität St.Gallen):

Oliver Emrich

Telefon: 0041 - (0)71 -224 2856

E-Mail: oliver.emrich@unisg.ch

 

Kontakt zu hybris:

Thomas Fock

hybris GmbH

Telefon: 0049 - (0)89 – 89065-221

E-Mail: thomas.fock@hybris.de

 

Kontakt für die Presse:

Pia Erven und Swantje Hagena

LEWIS PR

Telefon: 0049 - (0)89 – 173019-21 / -42

E-Mail: hybris_Germany@lewispr.com


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